Dienstag, 29. Juli 2014

"Community Standards"

Ich bekam eben per Email von facebook diese Nachricht:


Ich wiederhole: Eine Seite mit dem Titel "Tod Israel und den Zionisten" verletzt nicht die "Gemeinschaftsnormen" von facebook.

Okay... Die Seite hat bisher nur 17 Unterstützer, und die Kommentare unter den bisherigen Postings sind... vorsichtig ausgedrückt... alles andere als Hamas-freundlich. Zudem gibt es mindestens weitere 5 Seiten mit dem Titel "Death to Israel", welche entweder seit Dezember 2013 nicht mehr aktualisiert wurden oder sich einer noch geringeren Mitgliederzahl erfreuen.

Aber darum geht's ja nicht. Es geht darum, was facebook eigentlich genau für "Community Standards" hat...

Also außer Geld zu scheffeln, Daten zu sammeln, mit Werbung für bescheuerte Produkte, für das aktuelle "Best Game EVER!!!", für "sluttige Blondinen in Deiner Nähe" und für garantiert sichere und legale "Ich habe 3.000,- § in 23 Minuten verdient"-Jobs zu nerven und Leuten zu verbieten auf facebook schlecht über facebook zu reden...

Kommentare:

Raphaela hat gesagt…

Pfui, wie ungustiös.

Ich bin kein Facebook-Mitglied und war es auch noch nie. Jetzt weiß ich (wieder einmal), warum...

Jürgen Niebecker hat gesagt…

Nun ja – Facebook…

Einerseits sind solche sog. sozialen Medien gut, wenn man mit Leuten Kontakt halten will, die man sonst eher selten trifft; man kann die neuesten Nachrichten der großen Zeitungen und Medien abbonieren und bleibt immer auf dem neuesten Stand, sofern man die Dinge alle liest; in verschiedenen Gruppen kann man Gleichgesinnte treffen.
Alles schöne Sachen.

Und wenn man das wirklich alles in Anspruch nimmt, verbringt man, obwohl man nur mal kurz nachsehen wollte, was es Neues gibt, ehe man sich versieht, wieder zwei oder drei Stunden bei Facebook und kommt zu nichts anderem mehr.

Deswegen habe ich auch gestern meine vierwöchige Stippvisite beendet.

kalliopevorleserin hat gesagt…

Ich finde fb zwar äußerst praktisch, um mit Leuten in Kontakt zu bleiben und zu kommen - und nicht zuletzt: um eine starke katholische Gemeinschaft zu fördern und soziale Aktionen zu organisieren. Andererseits werden natürlich Gemeinschaften und Aktionen wirklich jeder Art durch fb gefördert und organisiert - kann man nicht ändern.
fb ist für mich ein Werkzeug wie die Sprache - mit der man aufklären, vernebeln, segnen, verfluchen, loben und verleumden kann.