Dienstag, 29. April 2014

Haas gegen Hass

Einen der bizarrsten Sätze, die ich seit langer Zeit gelesen habe, findet man in diesem TAGESSCHAU-Bericht über "Höhere Strafen für Haßkriminalität" (a la Heiko Maas). Und zwar sagt Sabine Seyb von der Opferberatungsstelle ReachOut in Berlin:
    "Vielmehr müssen Ermittlungsbehörden beim geringsten Anhaltspunkt verpflichtet sein, rassistische Tatmotive aktiv auszuschließen."
Äh... Wie?

Heißt das, daß künftig jeder zu kurz gekommene Frustbatzen, der sich mit dem Ziel der Vermöbelung alleine oder mit seiner Gang auf einen anderen Menschen stürzt, besser ein T-Shirt tragen sollte, auf welchem geschrieben steht "Motiv für diese Tat ist voll nicht Rassismus oder Haß! Isch schwör, Alda!"?

Aber gunrdsätzlich ist der Vorstoß von Bundesjustizminister Haas ja schon "ehrenhaft". Vielleicht kann man so die Menschen endlich einmal wachrütteln und ihnen klarmachen, daß das Motiv für Gewalt gegen andere Menschen nicht - wie bisher überall und immer angenommen - tiefe Zuneigung ist.

1 Kommentar:

Tarquinius hat gesagt…

...und ich hatte beim Lesen des Titels gehofft, es ginge um den guten Erzbischof von Liechtenstein... :(