Donnerstag, 6. Februar 2014

"unabhängig"...

Wie es klingt, wenn eine "unabhängige Zeitschrift für Religion und Gesellschaft" sich Gedanken über die Zukunft eines Bischofs macht, das kann man momentan im Rahmen einer Umfrage auf aufbruch.ch lernen. Dort frage man: "Soll Bischof Huonder zurücktreten?" und liefert die erwünschte Antwort im Begleittext gleich mit:
    Kaum eine Woche vergeht, in der es Bischof Vitus Huonder nicht durch verletzende Vorschläge in die Schlagzeilen schafft. So brüskierte der Churer Bischof kürzlich erst Homosexuelle und Geschiedene mit seinem ausgrenzenden Vorschlag, sie sollten mit verschränkten Armen zur Kommunion gehen und statt der Hostie einen Segen erhalten. Wenige Tage später trommelte Huonder für die Abtreibungsinitiative, die die Abtreibung zur Privatsache erklärt und die Kosten aus dem Leistungskatalog der Krankenkassen streichen will. Die Frage drängt sich auf: Soll der Churer Bischof Vitus Huonder zurücktreten?
Tja... Danke, liebe "unabhängige" Zeitschrift, für diese neutrale Schilderung...

Bisher ist die absolute Mehrheit der Leser der Meinung, Bischof Huonder sollte nicht zurücktreten, weil er im Einklang mit Kirchenlehre und Kirchenrecht handelt... Wenn Ihr das auch meint und mit abstimmen wollt, dann klickt bitte hier.

1 Kommentar:

Admiral hat gesagt…

Ist immer interessant, wie gut unsere Blogoezesen Aufrufe funktionieren.

Aktueller Stand:

Ja, Bischof Vitus Huonder soll zurücktreten, weil er Minderheiten demütigend ausgrenzt und damit den Geist des Evangeliums pervertiert. (24%, 206 Stimmen)

Ja, die Landeskirchen des Bistums haben hinreichend Argumente in der Hand, den Rücktritt von Bischof Huonder zu fordern und die Bistumsbeiträge auf ein Sperrkonto einzuzahlen wie damals beim Fall Haas (9%, 80 Stimmen)

Nein, es obliegt einzig dem Papst, einen Bischof abzusetzen. (7%, 58 Stimmen)

Nein, denn Bischof Vitus Huonder handelt im Einklang mit Kirchenlehre und Kirchenrecht (60%, 507 Stimmen)
Darüber habe ich mir noch keine Gedanken gemacht. (0%, 1 Stimmen)