Montag, 17. Februar 2014

Job mit Zukunft? Sextante!

Man studiere ein Schwafel-Fach, brezele sich undezent auf, packe reichlich Kondome und Plastik-/Holz-Geschlechtsteile ein und ziehe dann durch die Lande, um Kinder zu verunsichern.

Kommentare:

kalliopevorleserin hat gesagt…

"Nach einem Film über Homo­sexualität entstand in der Klasse die Diskussion, ob das normal sei. Die ­Lehrerin schwor uns darauf ein, dass dies das Normalste der Welt sei. Mit dem Argument, Schnecken seien bi­-sexuell, begründete sie dies. Wir ­fanden, dieses Verhalten komme nur innerhalb bestimmter Gattungen vor. Bei anderen Tierarten sei Homosexualität auch kein normales Verhalten. Wir betonen an dieser Stelle, dass wir nichts gegen Homosexualität haben. Aber die Diskussion in der Schule wurde darauf schnell abgewürgt." Also, die Kinder sind ja schon mal aufgeweckt (im Sprachduktus der Sextante: undiszipliniert). Ich überlege gerade, ob die Wendung "jemanden zur Schnecke machen" hier irgendwie anwendbar ist.

Geistbraus hat gesagt…

früher ist dieser Job von einer Maschine gemacht worden... könnte man das nicht wieder automatisieren?

Eugenie Roth hat gesagt…

Liebe Sextante, haben Sie den Kindern auch erzählt, bei wie vielen Tierarten Männchen und Weibchen ein Leben lang zusammen bleiben? Nein? - Dann sollten Sie das vielleicht nachholen ...

Cassandra hat gesagt…

Liebe Sextante,

Schnecken fällt es extrem schwer, homo-, bi- oder heterosexuell zu sein weil Schnecken Zwitter sind. Ob es Schnecken gibt, die sich als intersexuell definieren, konnte noch nicht geklärt werden, auch Transsexualität bei Schnecken ist bislang noch nicht ausreichend erforscht, um darüber qualifizierte Äußerungen zu machen.

Daraus etwas für Menschen abzuleiten ist gewagt, denn Schnecken sind evolutionsbiologisch ziemlich weit weg, die gehören ja nicht mal zu den Wirbeltieren.

Liebe Grüße aus der Biologie,
deine Cassandra

Anonym hat gesagt…

Ein Sextant dient der Orientierung, eine Sextante dient dazu, sie zu verlieren.
thysus

Anonym hat gesagt…

Ich kannte, so wie thysus, den "Sextant" bisher nur als veraltendes maritimes Orientierungsgerät; in Zeiten von GPS wird die ganze lästige Rechnerei ja überflüssig. Schon jetzt kann man den Witz vom Seekadetten, der zum ersten Mal das "Mittagsbesteck" (Positionsbestimmung auf hoher See mittels Sextant und Tabellen) macht, eigentlich nur mehr mit erläuternden Bemerkungen erzählen.

Nun an die Sextante eine Frage vom kleinen Moritz aus a) einer anderen Zeit und b) der letzten Reihe: Bittschön, die macht genau das Gleiche wie der Herr Navratil ausm Nachbarhaus auf der Kellerstiege (Hat-tip to H.C. Artmann); warum habns den eingsperrt und DIE kommt in die Schule, wenn mia eigntlich Fussball spielen sollten?

Zwetschgenkrampus

just wondering hat gesagt…

Das Krasseste finde ich immer wieder, wie Homosexualität mit Verhalten aus dem Tierreich begründet wird. Gibt's denn argumentativ echt nichts besseres? Ich meine, wenn wir die Art und Weise menschlicher Sexualität an der Zoologie orientieren (was nach materialistisicher Weltsicht ja in der Tat logisch ist), dann will ich mir gar nicht so richtig vorstellen, zu welchen Schlüssen man kommen muss, wenn man sich z.B. Gottesanbeterinnen anschaut. Oder manche Spinnenarten.
Meine älteste Tochter ist in der 4. Klase und bei ihr soll bald der Unterricht dieser Art stattfinden (wenn auch nicht von der ... - lassen wir das -, sondern von der Klassenlehrerein). Völlig unabhänig vom Inhalt sage ich: Das ist für das Thema noch zu früh für Kinder, die noch nicht mal 10 sind.

Wo sind wir bloß hingekommen? Und wo führt das noch hin?