Dienstag, 20. August 2013

Ich muß immer so lachen,...

... wenn dahergelaufene Emporkömmlinge ihre kleinen Erfolge gegen die Religion einzufahren versuchen und dabei demonstrieren, daß in ihrem Inneren der Neid und die Ohnmacht und die Doppelmoral herrschen, die einst auch schon das gehobene Bürgertum mit Blick auf den gefallenen und entmachteten Adel zerfressen haben müssen: Man würde ja eigentlich auch so gerne, wie jene, die soeben in den Staub getreten wurden, und man versucht es auch fleißig, aber man kann als Neuankömmling leider nicht über Nacht eine Jahrhunderte alte Größe erreichen (weder mit Umwelt- noch mit Gleichmacher- und schon gar nicht mit Spaß-Religion), also versaut man es DENEN DA noch mehr, um wenigstens irgendeine Form der Identität und der Selbstbestätigung zu finden.

So entsteht dann dieses Truggebilde namens "Toleranz", welches krampfhaft versucht, sich an der Realität namens "Religion" auszutoben.

Kommentare:

Monika hat gesagt…

Ich dachte erst, Sie reagieren kräftig über. Nun aber, nachdem ich den verlinkten Artikel gelesen habe, ... - ich würde ihn lieber nicht glauben. Vielleicht ist er ja doch Satire. Menschen können so blöd sein!

Liebe Grüße

Monika (religionslos, freiheitsliebend)

Cinderella01 hat gesagt…

Also nee, die Berliner. Da pfeifen sie ohnehin schon aus dem letzten Loch, kriegen gar nix mehr auf die Reihe (BER!), meinen aber immer noch, sie seien die Größten. Dann warten wir mal, bis Kreuz(!)berg fällt. Aber wahrscheinlich sind sie zu dumm, um rauszufinden, woher der Name stammt. Ebenso wie z.B. Tempelhof ...

ichwesen hat gesagt…

Tja, die Piraten sind immer für eine böse Überraschung gut. Das die Linke, die Grünen und sogar die SPD bei soetwas mitmachen wundert mich inzwischen auch nicht mehr. Bei der grandiosen Idee Unisextoiletten einzurichten haben dieselben Parteien an einem Strang gezogen, nur das ich darüber wenigstens noch lachen konnte. Sic transit gloria mundi...

clamormeus hat gesagt…

Au wei, stimmt, Kreuzberg!!!

Also dann jetzt Friedrichshain - Rechtwinkelberg sofort umbenennen.

Und Steuergelder von Religiösen. die diesen Idiotenspielplatz bundesweit unterstützen passen auch nicht nach Dingsberg, lehnt das ab, seid konsequent, wenigstens das!

De Benny hat gesagt…

Hab gestern oder so irgendwo gelesen, daß die BZ das nicht ganz korrekt darstellt und daß nicht Engagement in einer religiösen Gruppe nicht mehr honoriert werden soll, osndern Engagement für Religion. Wäre IMHO durchaus was anderes. So hat die Allgemeinheit durchaus was davon, wenn eine Gemeinde das Gemeindehaus für Obdachlose aufmacht, aber wenn jemand eine rein religiöse Leistung erbringt (mir fällt allerdings auch nichts ein, was so gar keine Außenwirkung haben würde), dann nicht.
Womöglich haben die das Bisherige nur in andere Worte gepackt um sich so richtig toll religionsfrei darstellen zu können. In Kreuzberg tut die Politik halt auch alles, um sich anzudbiedern. Sollte nicht verwundern.

Anonym hat gesagt…

Nur, weil über diese Geschichte berichtet wurde, muss sie ja nicht unbedingt so stimmen. ABER WENN: Dann ist Politik (so wie auch Journalistik) wirklich ein Beruf, wo es nach unten keine Grenzen gibt, was das Niveau angeht ... andererseits erleichtert ein solch dämlicher Beschluss es dem Einzelnen, der organisierten Politik aus dem Wege zu gehen: Ich engagiere mich einfach im Pfarrgemeinderat und bin dadurch für die Vergewaltiger & Verweser des Gemeinwohls unsichtbar geworden.

Zwetschgenkrampus

Monika hat gesagt…

Hier, in Zettels Raum steht was eigentlich passiert ist.