Montag, 29. Juli 2013

Vorsicht!

Hausaufgaben können das Gemeinschaftsgefühl in den Familien fördern und somit zu Einflußverlußt von Mama Staat führen!

Daher: Noch mehr Schule, noch weniger Familie (vor allem in jungen Jahren, wo die Kleinen noch indoktrinierbarer sind)!

Kommentare:

Dordino hat gesagt…

So falsch ist die Erkenntnis gar nicht. Da die Schüler die Hausaufgaben nicht machen müssen, soll heißen der Lehrer darf die Schüler durch nichts dazu zwingen, sich aber vorwiegend deutsche und auch asiatische Eltern pflichtbewusst mit den Knirpsen abends hinsetzen und die Hausaufgaben gemeinsam machen, zementiert sich tatsächlich ein Bildungsunterschied zwischen einzelnen sozialen Gruppen. Fallen die Hausaufgaben weg, so sind alle auf dem gleichen Niveau.

Übrigens: abends um 18 oder 19 Uhr Hausaufgaben zu erledigen ist dem Gemeinschaftsgefühl alles andere als zuträglich.

Alipius hat gesagt…

@ Dordino: Die Erkenntnis ist natürlich richtig, aber was soll so toll daran sein, alle auf das gleiche Niveau zu kriegen, wenn abzusehen ist, daß hier sicherlich nicht das hohe Niveau angepeilt wird?

Dordino hat gesagt…

Es geht doch nicht darum das es toll ist, sondern darum das es möglicherweise notwendig ist um ethnische Spannungen zu vermindern, denn diese Niveauunterschiede kann man wirklich am kulturellen Hintergrund festmachen. Und wenn sich eine Klasse bereits in der Grundschule leistungsmäßig spaltet, steht es nicht besonders gut um das Zusammenleben verschiedener Kulturen - Stichwort "Christenklatschen".

Alipius hat gesagt…

Okay, aber jetzt bestätigst Du ja nur meine Befürchtung, daß "gleiches Niveau" in diesem Modell sehr schnell "niedriges Niveau" bedeuten kann (und fügst dem Ganzen noch ein bedrohliches Erpressungs-Szenario hinzu: "Entweder..., oder wir fallen in 15-20 Jahren enttäuscht und verbittert über euch (Christenhunde - um dem Stichwort Christenklatschen seinen Platz einzuräumen) her und ihr habt gefälligst Verständnis dafür zu haben, weil wir damals in der Schule nicht entsprechend unseres kulturellen Hintergrundes gefördert wurden").

Vielleicht ist die Schul-Situation ja weniger ein Problem, aus dessen Nicht-Behebung ein erschwertes Zusammenleben der Kulturen erwachsen kann, als ein Hinweis darauf, daß es um das Zusammenleben bestimmter verschiedener Kulturen ab initio schon nicht gut steht?