Sonntag, 5. Mai 2013

Nachtrag...

... zu hier.

Sind Kinder nicht vor allem dazu da, geliebt zu werden? Und darf man ihnen, wenn man nicht ein direkter, naher Verwandter ist, nicht zeigen, daß sie geliebt sind? Wenn Jesus gesagt hat "Lasset die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran", muß ich es dann nicht auch sagen? Auch gegen meine Furcht vor Fehlinterpretation?

Wenn es etwas gibt, was ich mir im Umgang mit Kindern zugute halte, dann ist es, daß ich ihnen keinen nutzlosen Tand andrehen will: Keine überteuerten Modeartikel, keine faden Klingeltöne, keinen für die nächsten drei Wochen total angesagten Manga-Merchansizing-Zoos, keine Bio-Frühstücks-Cerealien in Chemo-Farben, keine künstlich hochgejazzten Plüsch-Pop-Idole etc...

Ich möchte ihnen nur zu verstehen geben, daß sie großartig sind, daß ich dies anerkenne und daß ich diese Erkenntnis auf meine bescheidene Art mit ihnen teilen möchte.

Ich bin echt keiner von diesen "Wenn Jesus heute leben würde, dann täte er dies und jenes"-Typen, aber ich wage mal zu behaupten, daß Jesus den Kleinen auch nicht einfach die kalte Schulter zeigen würde, wenn sie mit ihren großen Augen, mit ihrem bezaubernden Grinsen und ihren ausgebreiteten Armen vor ihm stehen.

In diesem Zusammenhang möchte ich zuerst noch auf diesen englischsprachigen Artikel verlinken, auf den ein Leser mich aufmerksam machte, und möchte dann mit der Schlußfolgerung enden, die ich auch schon auf facebook geteilt habe: Für mich funktioniert bei Kindern im Sinne des verlinkten Artikels "a litte love" sicherlich besser als "zero tolerance".

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