Mittwoch, 29. Mai 2013

Migrant an Migrant:

"Rutschen Sie mir den Buckel runter!"

So lautet die Empfehlung, die Claudio Casula auf Achse des Guten an Kenan Kolat richtet. Es fehlt nich an Anregungen für eine Replik:
    Wenn wir in Deutschland ein strukturelles Problem haben, ist das kaum „Rassismus“, wie Sie behaupten, jedenfalls nicht der Mehrheitsgesellschaft, vereinzelt mag es den noch geben. Was wirklich ein strukturelles Problem ist: dass heute große, allzu große Teile einer zugewanderten Gruppe unter uns leben, die nicht hierherkommen sind, um zu arbeiten und Teil dieser Gesellschaft zu werden, sondern um sich ins gemachte Nest zu setzen – und gern auch mal die Verwandtschaft oder gleich das ganze Dorf mitzubringen („Netzwerk-Migration“ haben Sie das mal in einem Interview ebenso euphemistisch wie unfreiwillig komisch genannt). Dass diese Leute sich nicht die Bohne für das Land interessieren, in das sie „migrieren“, dass sie sich weigern, die Sprache zu lernen und dass sie auf Bildung pfeifen, weshalb sie sich auch nur selten oder gar nicht auf Elternabenden in der Schule blicken lassen. Dass sie doppelt so häufig die Schule ohne Abschluss verlassen und doppelt so oft arbeitslos sind wie „Biodeutsche“. Dafür liegen sie in der Kriminalitätsstatistik vorn; wenn man sich etwa den Prozentsatz der „südländischen“ (Polizeideutsch für die türkisch- und arabischstämmigen) Intensivstraftäter in Berlin anschaut, wird einem schwarz vor Augen.

Kommentare:

Imrahil hat gesagt…

Polizeideutsch "südländisch"?

Also als Italiener, Grieche oder Kroate (zählt das auch zum Süden) würd ich mich da aber beschweren.

Le Penseur hat gesagt…

In Wien wurden tatverdächtige Neger im Polizeifunk eine Zeitlang als »Südschweden« bezeichnet, denn »Neger« ging selbstmurmelnd nicht, und außer der dunklen Hautfarbe trugen die ja höchst selten Merkmale, um sie korrekt in »Schwarzafrikaner« und »Afroamerikaner« zu unterscheiden; ein schlichter »Schwarzer« hätte den Täterkreis hingegen unbeabsichtigt auf Dunkelhaarige und ÖVP-Anhänger erweitert — also kam man auf das Codewort »Südschwede«, welches, da richtige Südschweden optisch ohnehin nicht von anderen Nordlichtern zu unterscheiden sind (und gemeinhin als »Nordeuropäer« bezeichnet werden), seinen Zweck so lange perfekt erfüllte, bis irgendein hirnamputierter Journaillist oder GrünInnenpolitiker davon Wind bekam, und die Wiener Polizei wieder mal einen Antirassismuskurs belegen mußte.

»Südländer«, da muß ich dem Vorposter beipflichten, ist allerdings etwas ungenau, da sich u.a. Griechen und Italiener davon umfaßt fühlen könnten. Und daß die was dagegen haben, mit messerstechenden Nordafrikanern und Vorderorientalen in einen Topf geschmissen zu werden, ist nachvollziehbar!

clamormeus hat gesagt…

Herr Casula hat sich im verlinkten Artikel auch darüber beschwert.