Donnerstag, 23. Mai 2013

Hexen hexen, Künstler künsteln...

Aktivisten des "Instituts für Kunst und Forschung" forderten am Dienstag mit einer Kundgebung am Domplatz in Eichstätt ein Mahnmal für die Opfer der Hexenverfolgung in der Bischofsstadt.

Zwar ist im Jahre 2001 an der ehemaligen Richtstätte oberhalb von Eichstätt eine etwa lebensgroße Stele des Bildhauers Rupert Fieger aufgestellt worden, die die Inschrift trägt: "Zum Gedenken an die unschuldigen Opfer der Hexenverfolgung im 15., 16., 17. und 18. Jahrhundert."

Aber das ist Künstler, Giordano-Bruno-Stiftungs-Beirat und Initiator Wolfram P. Kastner nicht genug:
    "Dieses unsägliche Denkmal da oben wird den Opfern in keinster Weise gerecht", sagte er auf Anfrage unserer Zeitung dazu. Ihm geht es um die "moralische, theologische und rechtliche Rehabilitierung" jedes einzelnen Opfers, die "viele hundert Jahre überfällig sei".
Nichts gegen ein Mahnmal für die Opfer der Hexenverfolgung. Aber wenn ich mir dieses Photo einer "Aktion" von Wolfram P. Kastner (r.) anschaue...


... dann frage ich mich schon, ob es hier wirklich um hehres Aufarbeiten und um eine den Opfern gerecht werdende Erinnerung geht, oder um Medienpräsenz, Eitelkeit und plumpes Kirchen-Bashing.

Wie gesagt: Ich frage mich nur...

Kommentare:

Chrysostomos hat gesagt…

Vielleichtwill er ja mit einem eigenen Kunstwerk Thebeauftragt werden....

Le Penseur hat gesagt…

Wei sagte ich schon öfter:

»Die Frage zu stellen, heißt sie zu beantworten ...«