Montag, 8. April 2013

"Schwester! Schnell: 150 Joule!"

Auf tagesschau.de liest man:
    Papst Franziskus empfängt heute den Vorsitzenden der evangelischen Kirche in Deutschland Schneider - noch vor den katholischen Bischöfen aus Deutschland. Protestanten machen sich deshalb Hoffnung auf ein Ende der Eiszeit und eine Wiederbelebung des ökumenischen Dialogs.
Hoffen wir mal, daß der Präses, der vor einem Monat noch nicht zwischen "Pogromstimmung" und "Pogrom" unterscheiden konnte, die Wiederbelebung tatsächlich an etwas versucht, das auch tot ist. So ein Defibrillator-Schock auf die Brust bei jemandem, der nur schläft: Das ist nicht angenehm...

Kommentare:

damasus hat gesagt…

wie heißt es doch immer so schön in den Ärzte-soaps? "Weg vom Bett/Tisch... und Schock !" Ja, wenn jemand nur schläft-wie vielleicht derzeit die Ökumene mit den Protestanten, während die mit den Orthodoxen ja springlebendig und agil ist, könnte einen eine derartige Therapie nach Doktor -nein nicht Schneider- Eisenbart schnell vom Leben zum Tode befördern.

Jakob hat gesagt…

Da mache ich mir keine Sorgen - sobald der eine Doktor (die Kirche) einen Schritt in Richtung des anderen (Protestanten) macht ist der schon wieder weg. da kann mit den Defi nichts passieren

Gerd F. hat gesagt…

Ich hoffe auch auf ein Ende der Eiszeit. Wir haben hier schon 11 Grad!!!!

Epigonias hat gesagt…

Zuerst lädt Frau Kässmann den Papst zum Jubiläumsjahr 2017 nach Deutschland ein und spricht sich für eine Versöhnungsgeste zwischen Protestanten und Katholiken aus. Und jetzt hat Präses Schneider große Hoffnung auf ein Ende der Eiszeit. Die EKD wird doch wohl nicht planen, gemeinsam mit den Katholiken 100 Jahre Fatima zu feiern?

Richelieu88 hat gesagt…

Na ja, wenigsten niemand vom Toleranzprogramm der U.S.-Army: http://www.ironiccatholic.com/2013/04/truth-is-stranger-135-catholics-and.html

Chrysostomus hat gesagt…

Lustig ist die Einladung zum Reformationsjubliäum schon. Da macht man volle Kanne auf Ehekrieg, wirft irgendwann den Bettel hin und zum Jubelfeste des tragischen Ereignisses erdreistet man sich den so mit Dreck beworfenen Ex-Partner einzuladen. Schrill.
Schrill ist auch, daß man diese Katastrophe als Jubliäum feiern will. Eigentlich wäre da eher ein Buß- und Betjahr fällig.
Was die Einladung an Papst Franziskus betrifft, wie auch der gesamte Umgang der dt. Protestanten mit der kathol. Kirche des Eindrucks einfach nicht erwehren, daß sie ihre Rechtfertigung nach 500 Jahren immer noch bei der kathol. Kirche suchen. Man will vom weggestoßenen Ex-Partner endlich als Kirche anerkannt werden, obwohl man alles, was den Ex-Partner (und die eigene ehemalige Identität) ganz grundlegend ausmacht, ablehnt. Man will daß der Chef der schnöde abgeschüttelten Mutterkirche kommt und dem ganzen seine Weihe (und endlich Rechtfertigung) gibt. Ja, haben die se nicht alle? Wenn sie es nach 500 Jahren nicht schaffen, ihren Wert aus sich selber heraus zu definieren, sondern immer noch Rom brauchen, dann gibts nur ein Heilmittel: back to Rome.
Abgesehen davon kann auch Rom nicht auf zwei Hochzeiten tanzen: Die Ökumene mit der Orthodoxie ist die realistischere und wichtigere. Und wenn man nach Osten Flirtpläne hat, geht die Wittenberger Braut halt gar nicht.