Donnerstag, 4. April 2013

** in-die-Tischkante-beiß **

Bereits Ende März machte ein Video die Runde, in dem Alisa LaPolt Snow, Interessenvertreterin der Alliance of Planned Parenthood Affiliates in Florida, die Meinung vertritt, daß nach einer fehlgeschlagenen Abtreibung inkl. Geburt eines überlebensfähigen Kindes es den "Patienten" (womit selbstverständlich die Mütter und nicht die auf einem Tisch liegenden Babies gemeint sind) und den Ärzten überlassen sein soll, was mit diesen Neugeborenen geschieht. Sprich: Nachgeburtsabtreibung ist okay, wenn die Mutter und der Arzt es sagen.

Nun wird in einer Meldung der Associated Press mitgeteilt, eine Assitenzärztin habe eingestanden, die Wirbelsäulen von mindestens 10 Babies durchgetrennt zu haben, die nach einer fehlgeschlagenen Abtreibung lebend und (weil es Spätabtreibungen waren) überlebensfähig aus dem Mutterleib kamen. Die Associated Press nennt dies "unorthodoxe Abtreibungen"...

Die Staatsanwälte im Fall Kermit Gosnell, in dessen Zusammenhang die Aussage gemacht wurde, sprechen nichtsdestotrotz weiterhin von "Mord", weil sie natürlich alle aus den fiesen Old-Boy-Networks kommen, in denen düstere Weltherrschaftspläne einer frauenfeindlichen Fortpflanzungsmedizin gehegt werden (wenn man sich nicht grade in unterirdischen Tempelanlagen trifft, um dort in bizzarren Ritualen Zellklumpen anzubeten).

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Unfassbar...
Wie kann das eine Mutter mit ihrem Gewissen vereinbaren?!?!?!

Gerd F. hat gesagt…

Würg. Absaugend, ätzend, Kopfabreissend, Wirbelsäulenzerschneidend und Kochsalzlösung spritzend suhlen wir uns in der Kultur des Todes. Und einige Bischöfe sorgen sich hierzulande um die soziale Gerechtigkeit. Heute ess ich nix mehr.

Fuchsi hat gesagt…

"Unorthodoxe Abrteibung"???
Ich geh dann mal brechen...