Mittwoch, 3. April 2013

"Ich! Ich!" - ** aufzeig ** - "Iiii-hich!" - ** wink ** ... "Iiiiiiiiich!"

Peter fragt: "Möchte noch jemand?"

Ich antworte: Ja-ha!

Denn: Das Münsteraner Forum für Theologie und Kirche (MFThK) bietet tatsächlich genug Schmankerl, so daß im Grunde jeder katholische Traditionalist der Blogoezese sich seine Lieblings-Headline raussuchen und kommentieren kann.

Ich stehe total auf
    Warum fällt dem Nuntius erst jetzt auf, dass er einen Mercedes fährt und keinen preiswerten Volkswagen?
Der Link führt zu einem Interview mit Perisset auf Mittelbayerische. Dort sagt der Nuntius:
    Papst Franziskus knüpft an dieses Programm zur Entweltlichung an. Das bedeutet, die Kirche ist nicht ihrem eigenen Vorteil, sondern dem Dienst an der Gesellschaft verpflichtet. Dazu bedarf es auch der Neubesinnung über die zur Verfügung stehenden Mittel und ihren sinnvollsten Einsatz. Wir haben in der Nuntiatur einen Mercedes, aber es tut doch auch ein preiswerter Volkswagen.
Man kann förmlich vor seinem inneren Auge sehen, wie der Nuntius sich mit der flachen Hand vor die Stirne schlägt und ruft "Das fällt mir ja jetzt erst auf! Mann! Was so alles passieren muß, bis man die Automarke erkennt, die man fährt! Da muß erst ein Papst zurücktreten, ein neuer gewählt werden und eine Zeitung in einem Interview die richtigen Fragen stellen! Danke!"

Kommentare:

Elsa hat gesagt…

Vielleicht ist der Mercedes aber am Ende preiswerter in der Haltung, dem Benzinverbrauch und den eventuell seltener anfallender Reparaturkosten, der Motor hält evtl. länger und man kann mehr Kilometer damit abfahren. Viele Mercedes Diesel schaffen mal locker 600.000 KM Tachostand und sind immer noch lustig und munter.

Vielleicht stellen wir ja mal eine Anfrage an den ADAC oder die Stiftung Warentest dazu.

Und langsam wird es albern. Die preiswertesten Autos kommen aus Ländern, in denen die Arbeitsbedingungen fragwürdig sind. So kann man dann ohne Ende weitermachen, wenn man denn möchte.

Jemand, der so viele Kilometer abfahren muss wie ein Nuntius, muss auch auf Verschleißung schauen und auf gute Arbeitsbedingungen während der Fahrt, die schließlich keine Urlaubsfahrt ist. Das heißt, erholt zu seinem Termin ankommen, und nicht zerschlagen und durchgerüttelt. Womit ich nicht sagen wollte, gewiss nicht!, dass VW Autos baut, in denen man grundsätzlich zerschlagen am Ziel ankommt;-) Im Gegenteil, ich bin auch eine große Freundin von Volkswagen.

Martina Baro hat gesagt…

BMW
preiswerte Ersatzteile, Langlebigkeit und gute Fahreigenschaften. Leider werden alle Fahrzeuge von Benz und BMWuppdich im letzten von Rüstungskonzernen gebaut, not political correct.

Cinderella01 hat gesagt…

@Martina Baro
BMW ein Rüstungskonzern, das wäre mir aber neu?
Dass man einen M3 schon mal als Rakete bezeichnet, ok, aber Rüstungskonzern - das war vielleicht mal in den Kriegsjahren, als man dort das Strahltriebwerk für die ME262 gebaut hat. Aber seit Kriegsende baut BMW nur noch Autos, wenn man an der Beteiligung von RR-Aero Engines absieht. Da hat VW deutlich mehr "Rüstungsgüter".
Außerdem stellt BMW die Fahrzeuge für den Erzbischof von München und den Bischof von Regensburg kostenlos zur Verfügung. Und BMW ist das einzige Autounternehmen, das jedes neue eröffnete Werk von einem Priester (und ev. Pfarrer) segnen lässt und dieser Segen auch auf alle Fahrzeuge ausgesprochen wird, die das Werk verlassen.
... und ob jetzt Mercedes oder VW: So groß sind die Preisunterschiede da nicht mehr. Der "Phaeton" ist sogar teurer als manche S-Klasse. Und ob man jetzt eine A-Klasse oder eine Golf nimmt, macht auch keinen Unterschied mehr.

Anonym hat gesagt…

Vielleicht fällt dem Nuntius auch irgendwann auf, daß die Kirche nicht in erster Linie dem Dienst an der Gesellschaft, sondern dem Dienst für Gott verpflichtet ist. Anderenfalls läuft er schnell Gefahr, die Frage danach, wie die Kirche der Gesellschaft dient und wie sie ihr schadet, nicht mehr nach göttlichem, sondern nahc politisch Korrektem Maßstab zu beurteilen.

Gutmensch