Montag, 18. März 2013

Päpste Propheten Probleme

Seit der Wahl des neuen Papstes habe ich im Internet und in diversen Zeitungen bereits mehr über Papst Farnziskus gelesen, als mir lieb sein kann. Das Unbehagen rührt weniger daher, daß die Visionen der vielen prophetisch-warnenden Unglücks-Ankündiger sich als wahr herausstellen könnten. Das Unbehagen rührt daher, daß es so viele Visionen prophetisch-warnender Unglücks-Ankündiger gibt.

Ich meine damit jetzt gar nicht die offensichtlichen Whack-Jobs. Seiten wie die "Schickt uns Euer Geld und wir schicken Euch unsere Wahrheit"-Prophezeihungen von Maria Divine Mercy sind die fest auf Angst und Glaubensschwäche bauende, religiöse Version der "Nigerianischer Bankdirektor sucht Bankkonto für Vermögen der mittlerweile dreihundertsten in einem Kleinflugzeug abgestürzten Millionärsfamilie"-Abzocke.

Ich meine damit eher die Stimmen, die 5 Sekunden nach Wahl des Papstes ihre Papst-Prophezeihungen abfeuerten und sich dabei eines unverhohlen-stolzen "Sagen Sie es ihren Verwandten und Freunden: Bei UNS haben sie es ZUERST gelesen!"-Tones bedienten. Hier täten sich Dutzende von Anwendungsmöglichkeiten echter Demut auf, aber Demut steht eben im Moment nicht auf dem Menü, und wenn sie es doch tut, dann ist sie dort, wo sie demonstriert wird "falsch" oder "arrogant" und dort, wo sie nicht praktiziert wird, ist ihr Fehlen in Wirklichkeit nur ein Zeichen dafür, daß dort kein verlogen-naiver Optimismus herrscht.

Wir sind mittlerweile so weit, daß bereits "die mittelfristige Abschaffung des Weihepriestertums" droht.

Die für mich nachvollziehbaren und glaubwürdigen kritischen Stimmen setzen sich vor allem mit einer Frage auseinander: Der Trennung zwischen Amt und Person. Der oben verlinkte WELT-Artikel kriegt am Ende auch noch die Kurve in diese Richtung, wenn Autor Alexander von Schönburg fragt:
    Ist neben allzu ostentativer Bescheidenheit die Unart, sich selbst mit seinem Amt zu verwechseln, die vielleicht unverschämteste Form der Hochmut?
Das ist seit jeher meine Einstellung zu Ämtern in der Kirche: Daß ich einen Papst/Bischof haben möchte, der sagt "Ich bin PAPST/BISCHOF" und nicht "ICH bin Papst/Bischof". Und dies ist auch der eine Bereich, in dem Papst Franziskus es sich mit mir verscherzen könnte. Sollte er z.B. neue Gewänder für päpstliche Liturgien anschaffen, nur, weil die neu angeschafften bescheidener oder ärmlicher oder demütiger ausschauen als die, die in sicherlich nicht geringer Anzahl bereits im Vatikan herumhängen, dann wäre das für mich eine Obszönität (schafft er neue Gewänder an, weil die alten auseinanderfallen oder weil sie ihm aus irgendeinem Grund nicht gut passen, dann ist das eine andere Geschichte, und dann steht es ihm natürlich auch zu, Schlichteres zu wählen). Sollte er aber den "Arme Kirche für die Armen"-Gedanken dahin treiben, daß er prächtige Gewänder und Kirchen total vernachlässigt oder ablehnt und ausschließlich Kartoffelsäcke und kahle Bet-Schuppen bevorzugt, sollte er weitershin damit auch irgendwie normativ sein wollen, und sollte er dadurch grade den Armen der Welt eine der wenigen Möglichkeiten nehmen, hin und wieder einmal in Schönheit zu baden, dann wäre das für mich eine traurige Angelegenheit.

Ich sage all dies allerdings mit einem Blick in die Zukunft und mit einem Blick auf meine persönliche "Sollte der Papst tun/nicht tun"-Liste, deren Inhalt ich hier selbstverständlich nicht komplett preisgebe, um nicht zum bereits verwirrend-dröhnenden Chor beizutragen. Zeit zum Meckern ist danach immer noch noch genug, und wer glaubt, daß es besser ist, gleich zu Beginn die Warnrufe auszustoßen, der scheint zu vergessen, daß diese Warnrufe im Vatiken nicht, unsere Gebete bei Gott aber sehr wohl gehört werden. Nein, damit will ich nicht unterstellen, daß die Warner nicht beten. Ich will nur aufzeigen, daß das Gebet in diesen Tagen wichtiger und gewichtiger ist, als jede noch so subtile und jede noch so legitim scheinende Form des Jammerns.

Wir Katholiken können doch beides sehr gut: Jubeln und klagen, danken und bitten. Ist so wenige Augenblicke nach der Wahl eines neuen Papstes die Zeit für die Dankbarkeit und die Freude am Katholisch-Sein denn wirklich schon ausgeschöpft?

Ich meine, nein!

Kommentare:

Monika hat gesagt…

Ja. Der Welt Artikel hat mich erschreckt. Selbst aus-checken, mit dem Bus fahren. Der Mann soll als eine seiner Aufgaben eine Weltorganisation leiten, mit über einer Milliarde Mitglieder.

Wenn er konsequent so weiter macht, kann es so kommen, daß eben doch die Person entscheidend ist, die das Papstamt begleidet. Solange man das Amt nicht aushöhlt, macht es nicht viel, wenn ein, zwei Perioden lang jemand die Position innehat, die sie nicht ausfüllen kann oder schlecht ausfüllt. (Wohlgemerkt, an Assoziativleser, ich sage nicht, daß Franziskus eine solche Person ist).

Sobald das Amt aufgeweicht ist, ist es sehr wichtig für seinen Erhalt, welche Person es innehat, denn dann muß die Person es (mehr) tragen.

Ich glaube auf Ihrem Blog stand eine Spitze gegen die (falsche) Prophezeiung, der dritte Papst nach dem ersten Nichtitaliener wäre der letzte. Jetzt sehe ich wenigstens, wie das gehen könnte.

Monika hat gesagt…

Korrektur: begleidet -> bekleidet

kalliopevorleserin hat gesagt…

Unheimlich ist mir das ganze Gezeter darüber, daß die Bescheidenheit des Papstes irgendwie aus katholischer Sicht total falsch ist.
Rote Schuhe sind nicht der Katholizismus und auch kein Glaubensartikel.
Was ich in den letzten Tagen gelesen habe von Leuten, die sich frömmer, klüger, heiliger, besser und überhaupt gottnäher als Franziskus finden und ihm aus lauter "Treue" zur Kirche schier Häresie vorwerfen, läßt mich glauben, daß die wirklichen Feinde der katholischen Kirche nicht Kampfatheisten sind und auch nicht andere Religionen oder Konfessionen. Sondern eine bestimmte Sorte Katholiken.

Monika hat gesagt…

Pakistans Präsident ist jedenfalls mit dem neuen Papst zufrieden. Und das teilt er fünf Tage nach der Wahl nach reiflicher Überlegung mit. (Um Chinas neuem Präsident Xi Jinping zu gratulieren brauchte er nur zwei Tage.).
Zardari felicitates Pope Francis on his election

einfachentfachend hat gesagt…

@Alipius, danke, prima Artikel!

zum Satz: "Rote Schuhe sind nicht der Katholizismus und auch kein Glaubensartikel." von @Kalliopevorleserin:

Die gehören eben schon dazu. Gerade Papst Benedikt XVI., der in Bezug auf die Liturgie einer größeren Menge von Katholiken durch seine Praxis ihre Bedeutung, Wichtigkeit und Schönheit wieder vor Augen geführt, war ja wohl alles andere als unbescheiden.
Und auch traditionelle liturgische Gewänder sind eben alles andere als bloße Konvention,und haben auch mit "Pomp" nichts zu tun, besonders dann (aber nicht nur), wenn sie das höchste Hirtenamt betreffen.

Ansonsten: ich finde die hemmungslose Schnellschuß-Vorverurteilerei ebenso unangebracht, wie die voreilige Lobhudelei. Ich vermute aber morgen nach der Inaugurationsmesse könnte einiges schon deutlicher zu Tage treten.

jeannedarc hat gesagt…

Ich fürchte, der Helikopter, mit dem Benedikt XVI. am Abend des 28. Feb. den Vatikan verliess, hat noch viel, viel mehr mitgenommen, als wir überhaupt ahnen können.........!!

Stegi hat gesagt…

Mir persönlich jagt der Mann mittlerweile Unbehagen, um nicht zu sagen Angst ein. Und ich kann von mir behaupten, ursprünglich völlig unvoreingenommen gewesen zu sein- ich kannte ihn vorher nämlich noch nicht einmal.

Damian hat gesagt…

„Sollte er z.B. neue Gewänder für päpstliche Liturgien anschaffen ...“ Genau das scheint bereits geschehen zu sein laut Messa in latino und Corriere della Sera. 200 Messgewänder, wenn ich richtig übersetzt habe. Aber du wirst besser italienisch können.

Dordino, ein Assoziativleser ;-) hat gesagt…

Mal ehrlich, ich denke die meisten (wirklich) Armen dieser Erde würden lieber in sauberem Wasser baden als im Anblick einer prunkvollen Kirche.

Abgesehen davon: Dieser Verzicht auf prachtvolle Gewänder etc. dürfte wohl eher eine Einladung an die Armen sein, sich der Kirche anzuvertrauen, ihr Heil letzten Endes in die Hände unseres Erlösers zu legen. Luxus, in welcher Form auch immer, verschreckt eher als das er anzieht. Zumindest zieht er in der Regel die Falschen an.

Monika hat gesagt…

@Stegi

ursprünglich völlig unvoreingenommenGilt für mich auch. Ich war von der Namenswahl sogar sehr angetan, das wäre mein Wunschname gewesen und ich hatte mich schon länger gewundert, warum es noch keinen Papst Franziskus gegeben hatte.

Ich war mehr als unvoreingenommen, ich war positiv voreingenommen. Und, nun ja, der Dalai Lama leitet seine Organisation ja auch ohne Prunk und macht, soweit ich das oberflächlich sehen kann, seine Sache gut.

Ich bin auf jeden Fall immer noch positiv neugierig, was daraus werden wird. Kann auch was Gutes sein.

Gerd F. hat gesagt…

Hat einer von uns jemals gefragt was die Armen eigentlich zu dieser Debatte sagen? Wer genau, sind denn die Armen? Die fröhlichen Kinder aus den Elendsvierteln der Großstädte, gerade in Südamerika, wo sie der ganze Reichtum ihrer Eltern sind? Oder das hungernde ausgemergelte Geschöpf, welches vor die Kamera gezerrt wird, um den Bettelbriefen von Missio mehr Nachdruck zu verleihen? Gehören zu den Armen nicht auch die Heerschar der Jugendlichen, die mit Lautsprechern im Ohr, durch die Fußgängerzonen oder auf den Schulhöfen hierzulande umherirren und sich aus dem täglichen Leben ausgeklingt haben? Sind wir vor Gott nicht alle arm?
Ist selbst der Papst nicht ein Armer und Armen?

Anonym hat gesagt…

Für eine Reihe Leute aus dem traditionellen Lager ist PP Franziskus einfach ein Kulturschock !

Und in dieser Situation zwischen eigenen Vorstellungen und den Essentials des Glaubens zu unterscheiden, das muss man ja auch erstmal hinkriegen. Das braucht auch einfach seine Zeit.

Dazu hatte ich die Tage schon mal einige Überlegungen zusammengetragen: http://www.kreuzgang.org/viewtopic.php?p=664890#p664890

Die wirklich große Chance sehe ich darin, dass PP Franziskus die verschieden geprägten Leute in der Kirche ausdrücklich neu auf Christus hin ausrichtet, so dass sie in ihren unterschiedlichen persönlichen Charismen wirksamer werden als je zuvor !

Reinhard

einfachentfachend hat gesagt…

@Reinhard (Ihr Schlußsatz)

Ja, das wäre prima, wenn es so käme!

@Gerd

Arm an was,eine wichtige Frage, finde ich auch.

@Dordino

Ich verstehe nicht, warum das Wasser sauberer wird, wenn die Kirchen auf Pracht verzichteten ;-)

Da stimme ich Alipius auch aus natürlich begrenzter eigener Beobachtung zu. Auch hier besuchen etliche materiell sehr arme Gläubige die Messen, und zwar meist in den "Prachtkirchen",mit feierlichen Sonntagszelebrationen, das Publikum der schmucklosen Neubauten ist (hier jedenfalls) weit deutlicher ein bürgerliches.

Theodreds Schicksal hat gesagt…

Was die Armen wollen und wünschen, das können nur die Armen beantworten. Ich kann nur für mich sprechen und ich sehe das recht ähnlich wie einige andere hier.
Man sollte ihm eine Chance geben. Bei allen anderen Politikern macht man dies auch. Erst nach 100 Tagen folgt eine erste Zwischenbilanz, bei Obama versucht man ja nach 4 Jahren noch darauf zu verweisen, was sein Vorgänger alles so vermurkst hat, um ja keine Bilanz zu erlauben.
Demut ist für mich eines der wichigsten Argumente, warum ich Katholik bin. Ich sehe in Demut die einzige Möglichkeit, Größenwahn und Überheblichkeit einzugrenzen, die sich sonst in der Welt gemütlich eingerichtet hat.
Traditionen und Bildsprache zu ehren, Kunst und Schöhnheit einzubinden ist aber ebenso wichtig. Es muss kein Prunk sein, statt Hermelin tut es für mich eine weiße Kunstfaser am Kragen. Der versilberte statt goldene Ring ist vollkommen ok.
Aber der Altar steht da nicht aus Überheblichkeit, die Leute die einen Altar extra anfertigen und reinschleppen betreiben Mehraufwand, der nicht sein müsste.

Wir werden sehen, wie dieser Papst uns anleitet. Nach wie vor bete ich, dass er einen Weg findet, der beide Wünsche, beide Welten vereint.

Chrysostomus hat gesagt…

Jetzt gönnt ihm halt erst mal eine gewisse Zeit und lasst ihn in seinem Amt ankommen. Ich denke, wie Jeder hat er jetzt erst einmal einen Vertrauensvorschuß verdient.
Die Kardinäle werden wohl gewußt haben, wen sie da wählen. Auch darauf darf man vertrauen. Und dann ist da ja noch der immer mal wieder unbequeme Heilige Geist! Sollte Papst Franziskus uns -horribile dictu- den ganzen Augenschmaus nehmen, könnten wir ja auch in aller Demut uns einmal fragen, ob uns der Hl. Geist da nicht was ins Stammbuch schreiben will.

Stegi hat gesagt…

@Crysostomus:

Sich den Augenschmaus zu nehmen, das ist nun weiß Gott keine Novität- was haben denn die Protestanten -und nicht nur sie -schlussendlich mit sich getan- und wo stehen sie denn schon heute.

Was war es denn im Zuge des Nachkonzils schick- barocke Altäre aus den Verankerungen zu reißen und zu verschrotten- nur um sich heute 40 Jahre später über das eigene Banausentum von damals schämen zu können...

Es wird kein einziger Armer mehr satt dadurch, dass der Pontifex Maximus das Tafelsilber verscherbelt, bzw. asketisch darauf verzichtet, man verzeihe mir die saloppe Argumentation. Das ist mir nun wirklich zu ostentativ und wird- das zeigen die Diskussionen- nicht wirklich allen Beteiligten unter den 1.2 Milliarden katholischen Christen gerecht. Kardinal Hummes sagte zu ihm "...vergiss mir die Armen nicht...." er hat nicht gefordert- "Denke nur noch und ausschließlich an die Armen- und lasse den Rest dieses mittlerweile dekadenten Katholiken- und Kurienpacks materiell und geistig in ihrem Traditionsempfinden sauber ausbluten!"

Ich finde das bis zu einem gewissen Grad sogar anbiedernd. Er scheint zu vergessen, dass er nun eben nicht mehr Jorge Bergoglio ist. Ich finde es ungeheuer anmaßend, die Repräsentanz und das Profil von Amt und eigener Person derart zu vermengen.
Nicht zuletzt wird ja hinreichend argumentiert, dass das Gebaren des PP eine zu deutende Intention und Aussage beinhalte.
Somit ist es nun durchaus legitim zu fragen, ob damit nicht auch die Amtsführung der Vorgänger hinsichtlich eines vermeintlichen Prunkes und damit einer einhergehenden Hybris des Amtverständnisses diskreditiert wird.

Ich bin gerade sehr beunruhigt- da kann man mir noch so oft sagen: " lass den Mann doch einfach mal machen. "

Wenn aus dem Meer bereits die Spitze des Eisberges lugt, kann man der Schiffsbesatzung nun wirklich nicht vorwerfen, dass sie Bedenken bekommt, weiterzufahren.

Dordino hat gesagt…

@Stegi
"Augenschmaus" - das ist es ja, nicht mehr und nicht weniger, nur was zum Angucken. Das Problem der Protestanten hat mit dem Verzicht auf Reichtum gar nix zu tun, den Christen der aus der Kirche ausgetreten ist weil man ihm seinen Augenschmaus genommen hat müssten Sie mir mal zeigen.
Wenn man u.a. "das Tafelsilber verscherbelt" kriegt man ne Menge Leute satt, aber das Problem der Armut löst sich damit natürlich nicht, da stimme ich Ihnen zu.
Und der Vergleich mit der Spitze des Eisberges ist, naja, etwas unpassend: Es gibt auf Schiffen keine basisdemokratischen Abstimmungen, und das seinen Grund, wahrscheinlich denselben der dir katholische Kirche die Zeiten überdauern ließ.

Tempalrii hat gesagt…

@Dordion
Es ist nicht nur Augenschmaus. Es ist Schönheit, Wert, Kultur und Tradition die man GOTT geschenkt hat.

Ich kann schon sagen was die Armen wollen, bin selber arm und lange ziemlich arm gewesen.

Man braucht als Armer nicht noch einen der in einer Scheiss kleidung herumsitzt und meint damit Solidarität zu stiften..

Man braucht Schönheit, Eleganz, Bescheidenheit, Zier, Grösse, Glorie um etwas mehr zu sehen als schlecht geschnittene Klamotten eines Billigherstellers.

Und wer so schnell alles wegwirft das seit Jahrtausenden beibehalten wird - und dabei Jesus widerspricht - der wird nichts lange behalten.

http://recognoscere.wordpress.com/2013/03/19/denkt-doch-an-die-armen/

Templarii

Templarii

Dordino hat gesagt…

@Tempalrii

Nett, was man Gott so alles geschenkt hat.

Gott hat allerdings der Kirche den Auftrag gegeben das Evangelium zu verkünden. Und darin wird öfter davon gesprochen Schätze im Himmel zu sammeln und nicht auf der Erde.

Schönheit, Kultur und Tradition muss man zunächst verstehen um sie als solche wahrzunehmen. Und um sie zu verstehen und entsprechend einordnen zu können braucht es das Evangelium. Eine Kirche mit Glanz und Gloria wirkt da wenig glaubhaft, in vielen Fällen sogar abstoßend.

Im Endeffekt kommt die Botschaft also nicht an, und die Kirche hat versagt.

Monika hat gesagt…

Die Schuhe des Fischers (2)
Besonders interessant in diesem Artikel die Beschreibung des Films In den Schuhen des Fischers

Wir können nur abwarten. Und vielleicht beten. Ich bin schon fast versucht dazu.