Montag, 18. März 2013

Die Welt...

Von nordbayern.de kommen diese beiden Nachrichten, die sich auch noch auf einer Seite finden:

1.) Eine Umfrage: "Braucht die Welt noch einen Papst?" - 38 Prozent der Deutschen sagen: "Nein, der Papst vertritt nur weltfremde Meinungen".

2.) Das Ergebnis einer weiteren Umfrage: 69 Prozent der Deutschen sind der Meinung, daß Franz ein gutes Kirchenoberhaupt sein wird; 74 Prozent der Deutschen erwarten vom Papst die Aufhebung des Zölibats und Frauenpriester.

Ergo: Die Welt braucht vielleicht keinen Papst, aber sie braucht dringend jemanden, den sie hoch heben und danach umso tiefer fallen lassen kann, wenn bestimmte Forderungen, die die Welt eben so hat, nicht erfüllt werden.

Kommentare:

Andrea hat gesagt…

Was sind denn "Frauenpriester"? Priester, die besonders für Frauen da sind?
Oder ist das Wort "Priesterinnen" so schlimm, daß man es nicht mal benutzen kann, um die bezeichnete Sache abzulehnen? ;)

Cinderella01 hat gesagt…

Die Umfragezahlen mit dem Zölibat etc. entstammen dem ZDF "Politbarometer" vom 9. März. In der gleichen Umfrage wurde auch festgestellt, dass fast 60% der Deutschen die Homoehe als wichtig betrachten. Man kann sich also vorstellen in welchem Umfeld diese repräsentative Umfrage gemacht wurde. Sicherlich wurden die Auserwählten nicht zufällig befragt.

KingBear hat gesagt…

Ich finde es vor allem erstaunlich, wie 74% der Befragten zu der Erwartung kommen, ein Papst, der "Guten Tag" sagt und keine roten Schuhe trägt, werde bestimmt auch den Zölibat abschaffen und Frauen zum Priesteramt zulassen. (Nebenbei bemerkt scheinen sich da die Hoffnungen der einen und die Befürchtungen der anderen frappierend zu gleichen...)

Epigonias hat gesagt…

"Sicherlich wurden die Auserwählten nicht zufällig befragt."

Im Gegenteil. Aus eigener Tätigkeit kann ich sagen, dass das Politbarometer die wissenschaftlichen Kriterien für Repräsentativität erfüllt.
Das macht die präsentierten Ergebnisse nun nicht weniger unangenehm, zeigt aber, wo das eigentliche Problem liegt: In der zu geringen Verbreitung katholischer Positionen, und nicht in der seriösen Meinungsforschung.