Dienstag, 12. Februar 2013

Wenigstens einen angenehmen Nebeneffekt...

... hat der angekündigte Rücktritt des Heiligen Vaters: In den nächsten Tagen und Wochen werden Menschen mit Sinn für Humor so richtig auf ihre Kosten kommen. Meine Lieblingszeilen für heute kommen bis jetzt aus dem SpOn:
    Schon stellen Theologen wie der ehemalige Benediktiner-Priester Giovanni Battista Franzoni die Gretchenfrage: Ist das Papsttum überhaupt noch zeitgemäß? "Das Problem ist nicht dieser oder jener Papst, sondern das Papsttum als Institution, die inzwischen überholt ist", sagte er der "Repubblica". Diese Form der sakralen Monarchie sei antiquiert in einer Zeit in der Dialog und Transparenz die Wirklichkeit bestimmten.
Heh...

Heh-heh...

"Sakrale Monarchie"... Benedikt XVI: "Nach einem großen Papst Johannes Paul II. haben die Herren Kardinäle mich gewählt, einen einfachen und bescheidenen Arbeiter im Weinberg des Herrn."

"Dialog"... Sapienza an Benedikt XVI: "Du darfst hier nicht reden!"

"Transparenz"... Frankfurter Rundschau: "Mißbrauch an Odenwaldschule! Papst soll Stellung beziehen!"

"Wirklichkeit"... Die Medien erklären der Kirche, wie Kirche geht. Ein Ex-Priester erklärt dem Papst, wie Papsttum geht.

Wie gesagt: Leute mit Sinn für Humor werden auch in der Fastenzeit einiges zu Giggeln haben...

Kommentare:

Gerd F. hat gesagt…

Ach nee. Die Gretchenfrage also. Das Papsttum war doch noch nie zeitgemäß. Von Petrus bis heute.
Aber du hast schon recht: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

thysus hat gesagt…

Interessante Meldung auf einem Nachrichtenkanal gestern Abend: Die umstrittene Heiligsprechung von Pius XII im Jahre 2009 durch Benedikt XVI sei von der Öffentliochkeit gar nicht gut aufgenommen worden! - habe ich etwas verpasst?

Bellfrell hat gesagt…

Jesus war seinerzeit auch alles andere als »zeitgemäß«.
Das hat also damals schon angefangen...

Severus hat gesagt…

Stimmt: Hier hilft nur noch Humor - aber der von der allerschwärzesten Sorte. Nach dem Motto "Die Lage ist hoffnungslos aber nicht ernst"!