Samstag, 9. Februar 2013

Von der Pogromstimmung zur Bombenstimmung...

Laut einem Artikel in der Aargauer Zeitung haben sich Anarchisten zu dem versuchten Bombenanschlag in der Madrider Kathedrale bekannt:
    Eine Gruppe von Anarchisten hat sich in Spanien zum vereitelten Bombenanschlag auf die Madrider Kathedrale bekannt. Man habe Plätze als Angriffsziel auserkoren, die der spanischen Monarchie heilig seien, teilte das bislang unbekannte «Kommando Mateo Morral» mit.
Hätten bei einem erfolgreichen Anschlag Menschen sterben können? Nicht auszuschließen. Aber man braucht - zumindest im direkten Vergleich Anarchist/Katholik - wohl schon den Katholiken, wenn man ein Wertesystem haben will, in dem das menschliche Leben höher steht als "Plätze", die irgendwem "heilig" sind.

Interessant ist, wie hier auf anarchistischer Seite das "Ley de Memoria Histórica" (Gesetz des historischen Andenkens) interpretiert wird, welches offiziell und länger so heißt: "Ley por la que se reconocen y amplían derechos y se establecen medidas en favor de quienes padecieron persecución o violencia durante la Guerra Civil y la Dictadura" (Gesetz, wodurch Rechte anerkannt und eingesetzt und Mittel für jene geschaffen werden, die während des Bürgerkrieges und der Diktatur Verfolgung und Gewalt erlebten)...

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