Montag, 18. Februar 2013

Schöne Übung...

Ich habe ja jetzt seit einiger Zeit wieder zwei Gruppen von Erstkommunion-Kindern. Denen muß ich nun bis zum 5. Mai all das über Gott, Christus, Glauben, Kirche und die Heilige Kommunion beibringen, was sie wissen sollten. Ich habe diverse Einheiten, die ich mit den Kleinen durchackern werde und gebe ihnen am Ende jeder Stunde ein oder zwei DIN-A-4-Seiten mit, auf denen ich die Information verdichte und mit kleinen, interessanten Details anreichere, wie z.B. die wichtigsten christlichen Symbole als Piktos mit Erklärungen.

Wie sich herausstellt, ist all dies gar nicht so einfach. Einerseits möchte ich natürlich, daß die Kinder tatsächlich so viel wie möglich über all die wichtigen Themen lernen. Andererseits muß ich immer aufpassen, daß ich nicht zu theologisch oder zu philosophisch werde. Sprich: Irgendwie ist das Ganze ein schöne Übung, die mir Spaß macht!

Kommentare:

Severus hat gesagt…

... und eine der wichtigsten apostolischen und katechetischen Aufgaben unserer Zeit! Und dazu: Gottes Segen!!

Ester hat gesagt…

Fast möchte ich ironisch sagen, "Willkommen im Club", hab selber schon diverse Erstkommunionvorbereitungskurse erlitten, wobei meine Vorlage bestimmt schlechte war, als die von Don Alpius.
Aber es ist eine wichtige und wertvolle Sache. Gottes Segen dazu.
Ich denke übrigens die Gefahr ist nicht das zu theologisch zu werden, sondern besteht eher darin zu untheologisch zu sein um die lieben Kleinen nicht zu erschrecken.
Um es anders auszudrücken, kapieren tun es die Kinder eh nicht, das Christus in der Hostie ist (Und wenn wir ehrlich zu uns sind, kapieren tun wir es auch nicht, wir sind es nur gewohnt zu denken).
So ist es eher gut, wenn man den Kinder vermitteln kann, da ist mehr ( das Magis Igantius von Loyola) dahinter, als Backoblate, Kerze und "Wir haben uns alle lieb".
Ich wünsche Mut zur Theologie und Philosophie, auf jeden Fall, durchblicken lassen, das es sowas gibt.

Alipius hat gesagt…

@ Ester: Theologie und Philosophie sind auf jeden Fall mit dabei. Ich will nur acht geben, daß es nicht zuviel und zu durchgeknallt wird für die Kleinen.

Anonym hat gesagt…

Ich hab mal über Kommunionkinder gehört, dass bei ihnen dadurch am meisten "angekommen" war, wie der Pfarrer sich verhielt, z. B. dass sie gesehen haben, wie er in der Bank kniend betete. Hat mich sehr berührt.

Leo hat gesagt…

Besonders empfehlen möchte ich die eucharistische Anbetung mit den Erstkommunionkindern; mit ihr habe ich fast durchgehend gute Erfahrungen mit den Kindern gemacht. So werden sie im Gebet in das eucharistische Geheimnis eingetaucht und können anfanghaft erfassen, dass unter der Brotsgestalt Jesus Christus wirklich und wahrhaft gegenwärtig ist. Die liturgische Gestaltung, die das Geheimnis des Glaubens umgibt, ist dabei ganz wesentlich.

Josef Bordat hat gesagt…

Ich geb zu, dass ich nach zwei Stunden Firmkatechese (14 bis 18jährige) immer ziemlich am Boden bin.

Kommunionvorbereitung kann ich mir nicht vorstellen. Hut ab!

LG, Josef