Montag, 4. Februar 2013

Nobody expects...

... the Bronxish Inquisition!

New York Post berichtet, daß Polizisten in der Bronx den 7-jährigen Wilson Reyes für 10 Stunden auf zwei verschiedenen Wachen gefangenhielten. Sie ketteten ihn mit Handschellen fest und unterzogen ihn Befragungen und Beschimpfungen.

Warum? Weil auf einem Schulhof eine 5$-Note auf dem Boden gelegen hatte. Irgendwer schnappte zu und Wilson, der dabeistand, wurde beschuldigt, das Geld genommen zu haben, worauf es zu einem Handgemenge kam.

Allgemeine Erleichterung machte sich breit, als Polizisten den 7-jährigen Gewalt- und Gewohnheitstäter abführten und so New York vor einem Blutbad bewahrten.

Wilsons Verbindungen zu einer nationenweiten Terrorvereinigung pistolenschwingender, "Peng!"-rufender Schulkinder sollen nun geprüft werden.

Ich find's gut, daß die Kleinen schon so früh wie möglich lernen, daß kleine Rangeleien, imaginäre Waffen und Hello Kitty-Seifenblasen-Pistolen mit echten Handschellen und echter Suspendierung bestraft werden. Dann ist später die Enttäuschung nicht so groß, wenn eine imaginäre "Yes, we can!"-Zukunft sich in echter polizeistaatlicher Willkür auflöst.

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