Montag, 21. Januar 2013

Kurienerzbischof Di Noia an die Piusbruderschaft

Auf "Il Sismografo" wurde der volle Text des Briefes von Kurienerzbischof Di Noia an die Piusbruderschaft veröffentlicht. Der Brief ist ellenlang und außerdem in englischer Sprache verfaßt. Wer ihn ganz lesen möchte, der klicke hier.

Ein paar mir wichtig erscheinende Passagen habe ich mal übersetzt:
    Mit der Autorität des Lehramtes hat der Heilige Stuhl durchgehend aufrechterhalten, daß die Dokumente des Konzils im Lichte der Tradition und des Lehramtes interpretiert werden müssen und nicht vice versa, während die Bruderschaft darauf bestand, daß bestimmte Lehren des Konzils fehlerhaft und daher einer Interpretation im Einklang mit der Tradition und dem Lehramt nicht zugänglich sind. Über die Jahre blieb diese Pattsituation mehr oder weniger erhalten. Die drei Jahre des doktrinellen Dialogs, die nun zu Ende gingen, änderten an dieser Situation grundsätzlich nichts, auch wenn sie den Meinungen zu diesen spezifischen Themen eine fruchtbare Öffentlichkeit brachten.

    Unter diesen Umständen und mit weiterhin hohen Hoffnungen ist es klar, daß unseren Gesprächen etwas Neues injiziert werden muß, wenn wir der Kirche, der allgemeinen Öffentlichkeit und auch uns selbst nicht als in einen wohlmeindenden aber endlosen und fruchtlosen Austausch verwickelt erscheinen wollen. Einige neue Überlegungen einer spirituelleren und theologischeren Natur werden benötigt; Überlegungen, welche die wichtigen aber anscheinend unlösbaren Meinungsverschiedenheiten über die Autorität und die Interpretation des Zweiten Vatikanischen Konzils transzendieren, die uns nun trennen; Überlegungen, die sich mehr auf unsere Pflicht konzentrieren, die gottgewollte Einheit und den Frieden der Kirche zu erhalten und zu schätzen.

    ...

    Wir betonen die Einheit der Kirche so stark, weil sie die Gemeinschaft der Heiligen Dreifaltigkeit wiederspiegelt und von dieser errichtet ist. Wie wir in einer Predigt des Heiligen Augustinus lesen: "Der Vater und der Sohn wünschen, daß wir mit ihnen und untereinander Gemeinschaft haben; durch diese Gabe, die sie beide als Eines besitzen, wollen sie uns sammeln und zu Einem machen, nämlich durch den Heiligen Geist, welcher Gott ist und welcher die Gabe Gottes ist".

    Die Einheit der Kirche ist nicht etwas, das wir durch unsere eigene Kraft an uns reißen, sondern sie ist eine Gabe göttlicher Gnade. In Anerkennung dieser Gabe kann der Heilige Augustinus sagen: "Wer aber ein Gegner der Einheit ist, der hat keinen Anteil an der Liebe Gottes. Daher haben jene, die außerhalb der Kirche sind, nicht den Heiligen Geist". Dies sind abschreckende Worte: Jemand, der ein Gegner der Einheit ist, wird ein Gegner Gottes, denn er weist die Gabe zurück, die Gott uns hat zuteil werden lassen. "Welchen Beweis gibt es dafür, daß wir die Brüderlichkeit lieben?", fragt Augustinus. "Daß wir die Einheit nicht zertrennen, weil wir die Liebe aufrechterhalten". Hört, was der Heilige Augustinus jenen zu sagen hat, die die Kirche spalten: "Ihr habe keine Liebe; um Eurer Ehre willen erzeugt Ihr Spaltungen in der Einheit. Versteht daher, daß der Geist von Gott ist... Ihr zieht Euch von der Einheit der Welt zurück, Ihr spaltet die Kirche mit Schismen, ihr reißt den Leib Christi in Stücke. ER kam im Fleisch, um ihn zusammenzubringen; Ihr schreit, um ihn zu zerstreuen". Wie können wir vermeiden, Gegner Gottes zu werden? "Laßt jedermann sein Herz befragen. Wenn jemand seinen Bruder liebt, ruht der Geist Gottes in ihm. Laßt ihn schauen. Laßt ihn sich vor den Augen Gottes selbst prüfen. Laßt ihn sehen, ob es in ihm eine Liebe zu Frieden und Einheit gibt, eine Liebe zur über die Erde ausgebreiteten Kirche."

    Was ist mit jenen, mit denen Gemeinschaft schwierig ist? Hört den Heiligen Augustinus:"Liebt Eure Feinde auf eine solche Weise, daß Ihr Euch wünscht, sie wären Eure Brüder; liebt Eure Feinde auf eine solche Weise, daß sie in Eure Gemeinschaft gebracht werden". Für Augustinus kann diese authentische Art der Liebe nur als ein Geschenk von Gott kommen: "Bittet Gott, daß Ihr einenader lieben mögt. Ihr solltet alle Menschen lieben, selbst Eure Feinde, nicht weil sie Eure Brüder sind, sondern damit sie Eure Brüder werden können, so daß Ihr immer vor brüderlicher Liebe brennen mögt, sei es gegenüber jemandem, der Euer Bruder wurde, oder gegenüber Eurem Feind, so daß er durch Eure Liebe Euer Bruder werden kann".

    Für den Heiligen Augustinus fließt die Einheit der Kirche also aus der Gemeinschaft der Heiligen Dreifaltigkeit und muß aufrechterhalten werden, wenn wir in der Gemeinschaft mit Gott selbst bleiben wollen. Durch Gottes Gnade müssen wir diese Einheit mit großer Entschlossenheit bewahren, selbst wenn es Leid und geduldiges Durchhaltevermögen mit sich bringt: "Laßt uns die Welt aushalten, laßt uns Beschwernis aushalten, laßt uns den Skandal von Versuchungen aushalten. Laßt uns nicht vom Wege abweichen. Laßt uns festhalten an der Einheit der Kirche, laßt uns festhalten an Christus, laßt uns festhalten an der Liebe. Laßt uns nicht weggerissen werden von den Mitgliedern Seiner Braut, laßt uns nicht weggerissen werden vom Glauben, so daß wir in Seiner Gegenwart jubeln können, und wir werden in Ihm sicher bewahrt bleiben, jetzt durch Glauben und dann durch die Anschauung, deren Zusage wir als Gabe des Heiligen Geistes besitzen".

    ...

    Die authentische Gabe der Bruderschaft ist, Priester für den Dienst am Volk Gottes auszubilden, nicht die widerrechtliche Aneignung des Richteramtes und die Korrektur der Theologie und der Disziplin anderer in der Kirche.

    ...

    Zuerst müssen unsere Seelen geheilt werden, müssen reingewaschen werden von der Bitterkeit und der Verstimmung von dreißig Jahren Mißtrauen und Kummer auf beiden Seiten. Wir müssen beten, daß der Herr uns heilen wird von den Unvollkommenheiten, die entstanden sind, wegen genau dieser Schwierigkeiten, besonders wegen des Wunsches nach einer Autonomie, die sich tatsächlich außerhalb der traditionellen Formen kirchlicher Führung befindet. Der Herr gibt uns die Gnade, bestimmte Güter zu ersehnen, in diesem Fall das Gut voller kirchlicher Einheit und Gemeinschaft. Dies ist eine Sehnsucht, die - menschlich gesprochen - viele von uns teilen. Was wir aber vom Herrn benötigen ist, daß er diese Sehnsucht unsere Seelen durchfluten läßt, so daß wir uns mit der gleichen Sehnsucht wie Christus wünschen ut unum sint.
Die Seite "Il Sismografo" war mir bisher unbekannt. Ich habe aber aus Italien die Zusicherung bekommen, daß die Seite vertrauenswürdig ist und daß der Wortlaut des Briefes so offenbar stimmt.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Leider ist unser Papst Benedikt der XVI. nicht nur der letzte authentische Papst sondern auch ein Opfer der ganzen Intrigen im Vatikan, gesteuert durch die CIA und was immer sich die dreckige Deslite (Gegenteil von Elite) ausgedacht haben mag.

Bei den Talmudisten, Zionisten und den noch gefährlicheren Chassiden werden jetzt die Sektkorken knallen und Champagner wird reichlich fließen. Sie sind endlich am Ziel haben die Katholische Kirche bis auf einen Rest von innen heraus zerstört. Jetzt geht es nur noch darum den nächsten Papst zu inthronisieren, der der falsche Prophet ist und zusammen mit dem

ANTICHRISTEN der der MATREYA ist

http://www.jochen-roemer.de/Gottes%20Warnung/Kommende%20Jahre/maitreya.html

und schon seit Jahrzehnten in London lebt, die Direktiven auszugeben wer gewählt wird, was ohnehin schon seit längerem feststeht, und wie dann nach und nach die heiligen Sakramente abgeschafft, das Kruzifix verbannt und die heilige Messe ebenso wie das Abendmahl abgeschafft werden wird. Der Christenheit und dem gläubigen Judentum geht es an den Kragen, denn diese sind die beiden Zeugen, von denen in der Offenbarung des Johannes die Rede ist.

Stark bleiben, an sich selbst glauben, die "Galaktische Föderation" und den "New Age" abstreifen, denn beides ist eine riesengroße Falle. Die "Galaktische Föderation" sind die Helfershelfer des Antichristen und "New Age" war und ist eine Zeitschrift der Freimaurer.

Diese sind es die die Dümmsten der Dummen sind, denn kaum ein Freimaurer weiß für wen er eigentlich arbeitet und was die tatsächlichen Symbole bedeuten. Wolfgang Eggert hat dies in seinen Büchern "Israels Geheimvatikan" Band 1 bis Band 3 eindrucksvoll beschrieben. Diese sind es die der Zorn Gottes am meisten treffen wird, denn in ihren Tempeln regiert Luzifer, die "Lichtgestalt Satans".

Wer mehr dazu wissen will, zum Beispiel die Botschaft Nr. 342 exakt vom 11.02.2012, also genau einem Jahr vor der symbolträchtigen Rücktrittsankündigung Papst Benedikts des XVI. und dem Prozess mit der Verurteilung des Papstes, der Premiers von Kanada und der "Königin von England" (Oberhaupt aller Freimaurer) die sich vermutlich vor Lachen den Bauch hält und neben an ihren Freund, den Eigner der "City of London" den Propheten des Geldes um Hilfe bitten wird, der kann sich auf dieser Seite hier umfassend informieren und zu dem o.g. Artikel passt auch genau die Botschaft Nr. 714 vom 25. Februar 2013.

Jetzt geht es der Christenheit an den Kragen, jetzt geht es darum die Einheit der Christenheit anzustreben und die Einheitskirche abzuwenden. Jetzt geht es darum stark im christlichen Glauben zu sein oder zu werden und Gebetskreise zu gründen. Mit Gottes und Jesus Hilfe und der heiligen Mutter Maria als Miterlöserin werden wir es mit Hilfe des Rosenkranzgebetes schaffen. Voran !

Liebe Grüße aus dem christlich abendländischen Bayern sendet

Hucky

http://www.diewarnung.net