Freitag, 14. Dezember 2012

Hmm...

Auch so ein wenig im Kielwasser dieses Postings schoß mir heute mal wieder eine dieser Fragen durch den Kopf, deren Antwort ich vielleicht gar nicht so dringend wissen möchte:

Warum wird unterschwellig oder offen heute oft das Gefühl vermittelt, als sei das Wort "Islamkritiker" ein Synonym für "Bombenlegender Psychopath, der auf Ferieninseln Jugendliche wegmäht"? Was Breivik gemacht hat, spottet im Grunde jeder Beschreibung. Aber wenn in den Augen der MSM trotzdem ausgerechnet er das Poster-Kid der "Islamkritiker" sein soll, warum würgt man dann konsequenterweise nicht auch Christen- oder Katholiken-Kritik ab mit dem Hinweis auf Leute, die mit schöner Regelmäßigkeit Konvertiten töten oder in Kirchen Massaker aufführen?

Ist die eine Art der Kritik wirklich heiliger als die andere? Oder hat die Angst die üblichen Verdächtigen mittlerweile so feste im Griff, daß man sich sagt "Ooooch... Also Bomben in der Redaktion fände ich jetzt nur so mittel-toll, also lieber mal wieder die sichere Variante wählen und ein wenig über die Christen herziehen oder über den Papst gackern (wenn auch vielleicht uninformiert und wenig begründet) als irgendwie unangenehm über den Islam zu schreiben (wenn auch vielleicht aus aktuellem Anlaß und gutem Grund) ..."*? Oder gibt es vielleicht ein konkretes Interesse am Messen mit zweierlei Maß?
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* Ich will fairerweise nicht verschweigen, daß ich in den vergangenen Monaten schon hier und da Kommentare in Mainstream-Zeitungen gelesen habe, die sich kritisch bzw wenig beschönigend mit dem Islam/Islamismus auseinandersetzen.

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