Samstag, 22. Dezember 2012

"Extrablatt! Extrablatt! Extrablatt! ..."

"Katholische Kirche unverantwortlich wegen ihrer Verteidigung des Lebens!"

Meint zumindest Geoffrey Clark, (Ex-)Kandidat der britischen Partei United Kingdom Independence Party.

Denn Menschen kosten Geld! Geld, das wir nicht haben! Oder besser, Geld, das wir nicht mehr haben werden, wenn wir es noch mit Trisomie-21-Kindern und über 80-Jährigen teilen müssen. Also weg mit denen, bevor sie uns die Haare vom Kopf fressen!

Und keine Angst! Wir machen dann auch wirklich Schluß, und es werden aus der Richtung der Futtertröge der Politiker und Bürokraten keine weiteren Gruppen-Auftragsmorde ausgerufen werden... Naja... Okay... Fast keine... Arme, Obdachlose, psychisch Kranke, Ungebildete, Leute mit schlechten Zähnen... Da fließen doch auch ziemlich hohe Summen, oder...?

Aus einem Artikel auf LifeSiteNews kommt dieses herzige Malthus-Zitat, welches Clarks Einstellung zusammenfaßt:
    "Population growth and declining quality of life go hand in hand."
Man sollte Clark vielleicht auf eine einsame, menschenleere Insel abschieben, wo er dann den dieser Rechnung nach höchsten Lebensstandard genießen kann.

Kommentare:

kalliopevorleserin hat gesagt…

Mir ist schlecht!
Ich will, daß Geoffrey Clark mir einen Eimer finanziert. Und Kamillentee. Nach dem Verursacherprinzip kommt er da nicht drum herum.

Arminius hat gesagt…

Das ist alles nichts Neues. Allerdings wird man sich dafür einen neuen Namen einfallen lassen müssen. Der Begriff Aktion Gnadentod ist bereits vergeben.

Wie sagte doch gestern unser Heiliger Vater?
Und es wird sichtbar, daß dort, wo Gott geleugnet wird, auch die Würde des Menschen sich auflöst. Wer Gott verteidigt, verteidigt den Menschen.
Wie wahr!

Thomas Sebbel hat gesagt…

Das Kardinal von Galen einmal so aktuell werden wird hat er sich selber wohl nicht vorstellen können.

Josef Bordat hat gesagt…

Es ist ein Kompliment für den Katholizismus, dass nach Ansicht des ver(w)irrten Herrn allein die Kirche und der Papst seinen mörderischen Plänen im Weg stehen.

Wir machen anscheinend alles richtig.

JoBo