Montag, 1. Oktober 2012

Die "kleine" Therese...

... war in Wirklichkeit natürlich eine Große!

Denn sie sagte "Ja" zu ihrer Kleinheit und erlangte so von Gott die wahre Größe.

Sie sagte nicht "Für mich soll's rote Rosen regnen", sondern sie sagte "Nach meinem Tod werde ich Rosen vom Himmel regnen lassen".

Aus ihrem Weiheakt:
    Am Abend dieses Lebens werde ich mit leeren Händen vor dir erscheinen, denn ich bitte dich nicht, Herr, meine Werke zu zählen. Alle unsere Gerechtigkeiten sind befleckt in deinen Augen. Ich will mich also mit deiner eigenen Gerechtigkeit bekleiden und von deiner Liebe den ewigen Besitz deiner selbst empfangen. Ich will keinen anderen Thron und keine andere Krone als dich, o mein Viel-Geliebter.
Aus einem ihrer Gedichte:
    Herr, von deiner Schönheit ist meine Seele begeistert. An dich möchte ich meine Wohlgerüche und meine Blumen verschwenden. Indem ich sie für dich dem Wind anvertraue, möchte ich die Herzen entzünden.
Heilige Therese von Lisieux, bitte für uns!

1 Kommentar:

Christof hat gesagt…

Heute,am Schutzengelfest,erinnere ich an das wunderschöne Schutzengelgebet der Heiligen Therese:

Ruhmreicher Hüter meiner Seele, der du im schönen Himmel erstahlst wie eine reine, milde Flamme am Thron des Ewigen; du kommst für mich auf diese Erde, schöner Engel, und indem du mich mit deinem Glanz erleuchtest, wirst du mir Bruder, Freund und Tröster.

Da du meine große Schwachheit kennst, leitest du mich an deiner Hand, und ich sehe, wie du zärtlich den Stein vom Weg entfernst. Deine sanfte Stimme mahnt mich stets, nurmehr die Himmel anzuschauen, je kleiner und demütiger du mich siehst. desto strahlender wird deine Stirn.

O du, der du noch schneller als der Blitz den Raum durcheilst, flieg oft an meiner Stelle zu denen, die ich liebe, mit deinem Flügel trockne ihre Tränen und sing davon, wie gut Jesus ist! Sing, dass das Leiden Schönheit hat, und sprich ganz leise meinen Namen.

Ich will in meinem kurzen Leben die Sünder, meine Brüder retten; o schöner Engel meiner Heimat, gib mir deinen heiligen Eifer. Ich habe nichts als meine Opfer und meine übergroße Armut, vereine sie mit deinen reinen Wonnen und bing sie dar der Dreifaltigkeit.

Dein sind das Reich und der Ruhm und die Schätze des Königs, der Könige. Mein ist das Brot der heiligen Schale, mein ist der Schatz des Kreuzes. Mit dem Kreuz und mit der Hostie sowie mit deiner himmlischen Hilfe erwarte ich vom anderen Leben in Frieden das ewige Glück.