Mittwoch, 12. September 2012

Oh Mann (** dieaugenverdreh **)...

In den Trümmern des World Trade Centers wurden Stahlträger gefunden, die schwer an ein christliches Kreuz erinnern:


Dieses Kreuz soll nun eines der Ausstellungsstücke in einem Museum werden, welches an die durch den Terror-Anschlag zu Tode gekommenen Menschen erinnern soll.

Vorhang auf für die American Atheists (AA): Die führen seit Juli vergangenen Jahres einen Kreuzzug... äh, sorry... einen Kampf gegen besagtes Kreuz. Die Begründung zeigt wieder einmal, wie sehr jene, die als "Krücke" keinen Gott "brauchen", sich dann eben anderweitig umsuchen und auch fündig werden:
    The plaintiffs, and each of them, have suffered, are suffering, and will continue to suffer damages, both physical and emotional, from the existence of the challenged cross. Named plaintiffs have suffered, inter alia, dyspepsia, symptoms of depression, headaches, anxiety, and mental pain and anguish from the knowledge that they are made to feel officially excluded from the ranks of citizens who were directly injured by the 9/11 attack and the lack of acknowledgement of the more than 1,000 non- Christian individuals who were killed at the World Trade Center.

    [Die Kläger - und zwar jeder einzelne - litten, leiden und werden weiter körperlich und emotional an der Existenz des Kreuzes leiden. Besagte Kläger litten unter anderem an Verdauungsstörungen, Symptomen von Depression, Kopfschmerzen, Angst, mentalem Schmerz und Kummer wegen des Wissens, daß man sie dazu bringt, sich offiziell aus den Reihen der Bürger ausgeschlossen zu fühlen, die direkt durch die 9/11-Attacke verletzt wurden und wegen des Mangels an Anerkennung für die mehr als 1.000 nicht-christlichen Individuen, die im World Trade Center getötet wurden]
Zuerst einmal bin ich mir sicher, daß die mehr als 1.000 nicht-christlichen Opfer der Anschläge ihr Andenken ganz bestimmt angemessen gewürdigt sehen, wenn irgendwelche mediengeilen Simulanten mit einer Agenda, die von hier bis Wyoming und zurück reicht, einen kleinlichen Streit vom Zaun brechen um die Eröffnung eines Museums, welches an alle Opfer der Tragödie erinnern will.

AA-Präsident David Silverman sagt:
    "This case is about inclusion, it is not about the elimination of religion, it is about the inclusion of everyone."

    [In diesem Fall geht es um Einbeziehung, es geht nicht um die Beseitigung von Religion, sondern um die Einbeziehung von jedermann]
Nun, für die Christen ist das Kreuz ein Symbol des Trostes und der Hoffnung. Wenn Silverman nun "jedermann" "einbeziehen" will, indem er das Kreuz aus dem Museum verbannen läßt, dann sagt er damit doch eigentlich, daß die Christen herzlich eingeladen werden, an der hoffnungslosen "Die Welt ist alles, was es gibt, und nach dem Tod ist alles vorbei"-Attitüde der Atheisten teilzuhaben.

Silvermans Idee von Einbeziehung ist nichts weiter als der Versuch eines Schulhof-Rowdys, anderen ihr Pausenbrot wegzunehmen. Nicht, weil er selbst Hunger hat, sondern weil seine Mama ihm keines mitgegeben hat.

Wenn alle einbezogen werden sollen, dann soll eben jede Religion, die während der Anschläge Mitglieder verloren hat, im Museum ein Symbol aufstellen, welches in dieser Religion für Hoffnung und Trost steht. Die Atheisten dürfen sich gerne einen leeren Raum einrichten.

1 Kommentar:

kalliopevorleserin hat gesagt…

Ich will diese Leute verklagen! Ich habe nach Lektüre ihres Pamphlets Kopfweh, Bauchweh und unkontrollierte Kicheranfälle (was beides verschlimmert).

Übrigens rate ich den Gutsten, die Physik zu verklagen. An der liegt nämlich, daß die Stahlträger justament an der Stelle, wo sie im Leben verbunden waren, auch im Tode noch nach irgendwas aussehen.
Und dabei kommt mir noch eine Idee. Kampfatheisten sollten erkämpfen, daß öffentliche Gebäude nur noch von Anthroposophen erbaut werden. Die mögen nämlich keine rechten Winkel, und dann sinkt die Wahrscheinlichkeit, daß in eventuellen Trümmern an das Kreuz Jesu mahnende Formen entstehen. (Achso, Anthros finden die auch nicht gut? Na dann...)