Sonntag, 2. September 2012

Ach ja...

Ich bin seit gestern in der Pfarre Floridsdorf nicht mehr Kaplan, sondern Moderator (= Pfarrer minus der Beständigkeit im Amt)!

Offizielle Installation ist am Samstag, den 15. September um 18:00 Uhr.

Schönstes Antrittsgeschenk: Heute morgen standen nach der 10:30-Uhr-Messe plötzlich zwei meiner diesjährigen Erstkommunionkinder vor mir und meinten: "Wir würden gerne lernen, wie man ministriert..."

Ich so in Gedanken: 'Schade, daß ihr nicht zu dritt seid, sonst wüßte ich, wie ich Euch nenne...'

Aber im Ernst: FREU!

Kommentare:

Bellfrell hat gesagt…

Gratulation!
Machen alle rechts-strammen Blogoezesanen so eine steile Karriere? ;-)

Cicero hat gesagt…

Klar, rechtsstrammkonservativ ist geradezu ein Karrieregarant in der Kirche unserer Tage.

Übrigens: Daß sich jetzt die Pimpfe im RL zu materialisieren versuchen, macht mich schon ein wenig nachdenklich ... 2/3 ist schon eine gute Quote für den Anfang.

Cinderella01 hat gesagt…

Abe klar doch, die linken Zeiten sind vorbei. Da habe ich heute im
SPON einen schönen Kommentar gefunden, wo sich ein Ex-Ordinariats-MA darüber beklagt, dass die "Jungen vom Denken her die Uralten" sind, also nicht nur rechts, sondern auch noch uralt!!

sacerdos viennensis hat gesagt…

Ich gratuliere. Es ist schön, eigenverantwortlich eine Pfarre zu leiten. Alles Gute!

Helene hat gesagt…

Alles Gute und Gottes Segen für
Ihr "pfarrherrliches" Wirken!

(Neu war mir, daß ein angehender
Pfarrer - zumindest anscheinend
in der ED Wien - eine "Pfarrbefähigungs-
prüfung" ablegen muß! Ähnliches
kenne ich nur aus dem Staatsdienst.)

ultramontanus hat gesagt…

Hübsch! ^^

Admiral hat gesagt…

Glückwunsch! :-)

Und es findet sich bestimmt noch ein dritter Pimpf!

Anonym hat gesagt…

@ Helene:

Die "Pfarrbefähigungsprüfung" hat sich im Zuge der Umsetzung "des Konzils" (von Trient) in der katholischen Kirche ausgebreitet. Die Benennung konnte regional variieren - in der älteren kanonistischen Literatur findet man etwa auch die Bezeichung "Pfarrkonkurs", was heute doch etwas mißverständlich ist. Die Prüfung hat die beiden Kirchenrechtskodifikationen von 1917 und 1983 ziemlich problemlos überlebt.

Zwetschgenkrampus