Freitag, 3. August 2012

Jetzt schon der FAIL des Jahres?

Im Rahmen der Chick-Fil-A-Kontroverse in den USA dachte sich Adam M. Smith, daß er der Welt dringend mal zeigen muß, wie korrekt, tapfer, menschlich und nicht-haßerfüllt er ist. Der Lehrer an der Universität von Tucson und Chief Financial Officer der Firma Vante filmte sich also selbst, wie er am Chick-Fil-A Drive-In eine junge Mitarbeiterin mit ihrer - der linksliberalen Lesart nach - pechschwarzen Seele konfrontierte:



Bevor er am Counter ankommt, ist Smith sich sicher, daß ein "Anti-gay Breakfast Sandwich" immer besser schmeckt, "wenn es mit Haß angefüllt ist". Und er läßt es auch WIRKLICH so klingen, als sei es bissig und ironisch gemeint. Doch - hoppla! - sobald er beginnt, mit der jungen Angestellten zu sprechen, stellt man fest: Der hat's ernst gemeint! Sein Leben scheint ihm wirklich besser zu schmecken, wenn Haß drin ist!

Die Verkäuferin erträgt es mit Ruhe und Freundlichkeit, und Smith, der im Verlauf des Videos sagt, er sei "total heterosexuell, könne aber den Haß nicht ertragen", muß sich nun fragen lassen, ob er den Leuten, für die er offenbar in die Bresche springen wollte, mit seinem selbstgerechten, verletzenden und dummen Stunt nicht vielleicht einen ganz üblen Dienst erwiesen hat. Denn solche Bully-Taktiken werden in den Staaten zunehmend weniger gern gesehen.

Die USA lacht jetzt jedenfalls über Smith, denn er durfte bei seiner Firma Vante die Sachen packen, nachdem man dort das Video sah.

[HT: CMR]

1 Kommentar:

Herminator hat gesagt…

http://www.youtube.com/watch?v=nmP9Shki6_I

Hier "entschuldigt" er sich ...

Was ein Loser...

Schalom
Hermann