Montag, 6. August 2012

Auch schön:

Die Initiative Religion ist Privatsache: "Wir finden, daß Religion Privatsache ist! Daher geht uns das Thema ja auch so viel an!"

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"Ach! Und nochwas: Wir finden, daß Wien Moskau ist!"

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"Huch! Fast hätten wir's vergessen: Wir finden, daß die russisch-orthodoxe Kirche eine Komplizin Putins ist! Daher hat sie keine positive Grundeinstellung gegenüber dem Staat!"

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Oder so ähnlich?

Kommentare:

Cassandra hat gesagt…

Religion ist Privatsache. Stimmt total.
Ich nehme an, auch in Österreich wird keiner staatlicherseits gezwungen, in die Kirche zu gehen oder ähnliches?
Problem also gelöst.

"Wien ist Österreich":
das läuft auf der gleichen Ebene wie "wir verbieten hier alle Moscheen bis in der Türkei/Saudi-Arabien/sonstewo keine Christen mehr verfolgt werden. Das macht mAn keinen Sinn, da es den entsprechenden Regierungen einfach egal ist, ob der Moscheeverein Hintertupfingen eine Baugenehmigung erhält oder nicht.

Das ist das Niveau als ob in Deutschland vor den Ford-Werken gegen die Todesstrafe in den USA demonstriert wird.

Thomas Didymos hat gesagt…

Eigentlich ist Meinung auch Privatsache. Also hat sie nicht öffentlich geäußert zu werden. Zeitungen sind jetzt verboten ausgenomen diejenigen, die ohnehin keine Meinung sondern nur Müll verbreiten.

Nicht-Religion (aka Atheismus, Freidenkertum, u.ä.) ist aber mit Sicherheit Privatsache. Daher sind nicht-religiöse vom öffentlichen Diskurs auszuschließen (den es ohnehin nicht gibt, weil da Meinungen geäußert werden und die sind Privatsache).

Auch die sexuelle Ausrichtung ist Privatsache. Also soll sich der Staat bitte aus der (Gleich-)Behandlung von GLBTwasauchimmer heraushalten. Und öffentliche Zurschaustellung (etwa seltsame Paraden) ist dann auch nicht. Wird Zeit einen Verein gegen GLBT-Privilegien zu gründen.

Wenn man ein wenig nachdenkt fällt einem bestimmt noch mehr ein. Heia, was für ein Spaß!

Matthias