Freitag, 1. Juni 2012

Warum "Lügen für Jesus" nicht funktioniert...

Weil Lügen immer Schaden anrichten:

2009 traf die christliche Psychotherapeutin Lesley Pilkington während einer Konferenz eine Homosexuellen, der ihr sagte, daß seine gleichgeschlechtliche Orientierung ihn belastet und er sein Leben ändern möchte.

Frau Pilkington williget ein. Nach zwei Sitzungen bekam sie einen Anruf des Mannes, der ihr erklärte, er sei in Wirklichkeit zwar schwul, aber ansonsten nur ein Sensationsreporter, der ihre Methoden offenlegen möchte, zu welchem Zweck er die beiden Sitzungen auch mit einem versteckten Mikrophon aufgenommen hatte:



Der Aktivist, Patrick Strudwick, veröffentlichte die Mitschrfiten der beiden Sitzungen im Independent und beschwerte sich dann bei der British Association for Counselling and Psychotherapy (BACP) über Pilkington. Ihr wird nun der Akkreditierungsstatus von der BACP entzogen. Ein Satz in diesem Bericht läßt mich speziell erschauern:
    The BACP calls Pilkington's work to help homosexuals "reckless," "disrespectful," "dogmatic" and "unprofessional," as the guidelines issued by professional associations force psychotherapists to "affirm" homosexuality, even if the client does not.

    [Die BACP bezeichnet Pilkingtons Arbeit als "rücksichtslos", "respektlos", "dogmatisch" und "unprofessionell", da die von professionellen Vereinigungen ausgegebenen Leitlinien Psychotherapeuten zwingen, Homosexualität zu "bestätigen", selbst wenn der Klient es nicht tut]
Wow...

Aber keine Bange! Professionelle Hilfe für Pilkington ist unterwegs! Wie sie sagt:
    "The BACP wanted me to have some re-training -- I have to see other people, and I have to write that, in fact, I have learned to think differently.

    [Die BACP will, daß ich etwas Umschulung bekomme. Ich muß andere Leute sehen und muß schreiben daß ich gelernt habe, anders zu denken]
Denn es ist einfacher, Christen umzuerziehen, obwohl sie es nicht wollen, als Schwulen und Lesben zu helfen, die explizit um diese Hilfe bitten...

Kommentare:

Dorothea hat gesagt…

Na toll. Diktatur reloaded.

Johannes hat gesagt…

Völlig irre. Aber die irren Theorien vom Dritten Geschlecht gab es ja schon vor Jahrzehnten. Nur daß sie damals von der seriösen Wissenschaft als Ideologien der Homosexuellen selbst angesehen wurden.

Beide Arten der Homosexualität (die männliche und die weibliche) sind also abwegige Entwicklungen, die man als Krankheit bezeichnen muß, wenn die Betreffenden, was meist der Fall ist, darunter leiden. Es ist ein Irrtum zu glauben, daß dieses Leiden nur sozial durch die gesetzliche Verfolgung der Homosexuellen bedingt ist. Viele Homosexuelle (es läßt sich nicht feststellen in welchem Prozentsatz) sind auch sonst seelisch und sexuell nicht in Ordnung, das heißt neurotisch. Viele Homosexuelle, die sich eingerichtet haben, die in ihrer Art zu leben sich wohl fühlen, protestieren dagegen, daß man die Homosexualität als Leiden oder als abwegiges Entwicklungsresultat bezeichnet. Sie erblicken darin eine Herabsetzung ihrer sexuellen Rechte, ja viele von ihnen betrachten sich als sogenanntes "Drittes Geschlecht", als eine besondere geschlechtliche Artung. Dagegen muß man aus rein wissenschaftlichen Gründen Stellung nehmen. ... Als stärkster Einwand gegen die Behauptung so vieler Homosexueller, daß sie eine besondere sexuelle Art darstellen und keine Fehlentwicklung, müssen wir vorbringen, daß durch eine ganz bestimmte Art seelischer Behandlung jeder Homosexuelle aufhören kann, so zu empfinden, während es niemals vorkommend, daß ein normal Entwickelter durch dieselbe Behandlung zum Homosexuellen wird. Wenn die Homosexualität nicht zu alt st und nicht die Beziehungen zum anderen Geschlecht völlig verschüttet hat, wenn sich der Betreffende ferner dabei nicht wohl fühlt und sie loswerden will, ist sie durch eine psychoanalytische Behandlung, die die kindliche Fehlentwicklung der Sexualität rückgängig macht, prinzipiell zu heilen." (Wilhelm Reich, der sexuelle Kampf der Jugend, "im Jänner 1932")

Damit ist eigentlich schon alles gesagt. 1932 durfte man das allerdings noch sagen, heute hat man die Gesinnungspolizei am Hals