Donnerstag, 7. Juni 2012

"Carrotmobs", die Zweite...

Elsa schreibt auf kath.net zum Fall "Donaukurier" (nicht anonym!):
    Wir sind jedoch sogleich wieder glücklich und zufrieden, wenn wir weiter lesen, dass man in Freiburg, laut Frau Ingenthron, gelassen auf die „Anfeindungen“ reagiert. Wer jetzt gedacht hatte, damit seien das Erzbistum Freiburg und der Erzbischof gemeint, erfährt als nächstes, dass „Freiburg“ nicht das Synonym für die Diözese ist, sondern der Pressereferent der dort ansässigen BDKJ gemeint ist. Seine Exzellenz Dominik Schäfer wird mit den gelassenen Worten zitiert: „Auf kath.net werden die zehn Gebote verletzt, es wird gelogen und die Unwahrheit verbreitet“. Wenn hinter kath.net die wahren, die Rom treuen Katholiken stehen sollten, dann verstehe er nicht, wieso dort „Ausgrenzung und Hass gepredigt“ würden. Nicht Ausgrenzung und Hass, Herr Schäfer, da müssen Sie versehentlich auf ein Salafistenvideo geklickt haben, sondern Abgrenzung von den sinn- und zweckbefreiten Witzprojektchen und Luftwürstchen, die der BKDJ und seine Gesinnungsgenossen meint, für das Geld des genervten Kirchsteuerzahlers unters Volk bringen zu müssen. Herr Schäfer schreibt, so erfahre ich via eine Google-Recherche, über so weltbewegende Projekte wie zum Beispiel „BDKJ goes carrotmobsen“. Auch hierzu: Herzlichen Glückwunsch.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Also, ich bin bei derlei Geschichten immer ratlos/verwundert/befremdet. Einerseits über die mangelnde Recherche der Zeitungen - andrerseits aber auch über Reaktionen, deren Heftigkeit vermuten lassen, dass nicht alles, was in diesen Artikeln so steht, gänzlich falsch sein kann.
Kath.net ist ein leidiges Thema - engagiert, aber oft auch kleinkrämerisch, wertvolle und regelmässige Informationen aus dem Vatikan, Provinzpossen und Anprangereien auf der anderen Seite, Cholerik allenthalben bei Kritik - so auch im Kath.net-Artikel von ElsaLaska und überdies bei ihren Kommentaren auf episodenfisch.de (als ich das gelesen habe ...).

Ich finde ganz altmodisch und allgemein, dass sich Christen daran messen lassen müssen, wie wir miteinander, und auch mit unliebigen Menschen, umgehen; nur so kann das, was wir glauben, eine Ausstrahlungskraft ausüben.

So, jetzt habe ich bei Ihnen munter drauflos kommentiert und bin vielleicht an der falschen Adresse :-)