Sonntag, 13. Mai 2012

"We had a whole plan to sell the abortions..."

"... and it was called sex education."

Dieses Zitat stammt von der ehemaligen Leiterin einer Abtreibungsklinik in den USA. Sie berichtet weiter:
    Break down their natural modesty. Separate them from their parents and their values and become the sex experts in their lives, so they turn to us when we would give them a low-dose birth-control pill they would get pregnant on or a defective condom because we didn't buy the most expensive condoms, we bought the cheapest condoms.
Carol Everett packt aus:



[HT: CMR]

Kommentare:

chiqitac hat gesagt…

Oh my God!!!

L. A. hat gesagt…

Mir läuft's eiskalt den Rücken runter und mir ist schlecht. Hierzulande läuft diesselbe Lebensvernichtungsindustrie auf Hochtouren,nur ganz deutsch ordentlich geregelt und wird mit Zähnen und Klauen gegen jede Gegnerschaft verteidigt, die hiesigen Experten des Todes von Pro (!) Familia et al sind ganz entspannt, sie haben ja ordentliche Arbeitsverträge und alles geht ganz hygienisch und geordnet vor sich. Höchstens ab und an hüstelt hier und da ein Bischof.

Bundesbedenkenträger hat gesagt…

Die Dame hat also junge Frauen zm Abtreiben gebracht um sich selbst zu bereichern. Furchtbar, schrecklich, und was noch. Aber das ist doch eher ein Plädoyer gegen den Kapitalismus als gegen die Abtreibungen. UNd nur weil sie es so gemacht hat, müssen ja nciht alle Abtreibungskliniksbesitzer so draf sein (nicht, daß sie es nicht wären, dazu will ich hier gar keine Aussage machen).

Ich freue mich, daß sie dir Kurve gekriegt hat, aber ich frage mich, was das Lamentieren über ihre Vergangenheit bringen soll? Nur weil sie so war müssen jetzt auch alle anderen so sein? Ist mir zu platt, sorry. Und Leuten, die tatsächlich für das Recht auf Abtreibung eintreten, wird es erst recht zu platt sein.

Alipius hat gesagt…

@ Bundesbedenkenträger: Ich bin mir auch 100%-ig sicher, daß nicht alle anderen Abtreibungskliniken so vorgehen, wie die, über die hier berichtet wird.

Das ist allerdings nicht der Punkt.

Dieses Blog ist eine der Gegenden, in denen Abtreibung bereits das Argument/Plädoyer gegen Abtreibung ist. Daher ging es mir auch nicht darum, zu zeigen, wie pfui Abtreibung ist, sondern mich bewegte die Tatsache, daß die Abtreibung mannigfaltige Möglichkeiten bietet, außer einem menschlichen Leben auch noch andere Dinge mit sich in die Tiefe zu reißen.

Natürlich könnte man hier dem Kapitalismus die Schuld geben. Aber ich bin der Meinung, daß - wenn man von der Abtreibung wegweisen möchte - man eher auf die Gier zeigen sollte. Wäre nie ein Mensch auf die Idee der Abtreibung gekommen, hätte der Kapitalismus gar nicht die Möglichkeit, auf dem Feld der Abtreibung einzugreifen. Gäbe es andererseits keinen Kapitalismus, wären die Gierigen der Welt immer noch findig genug, aus der Abtreibung einen persönlichen Vorteil zu ziehen.

Wenn man aber - so wie ich - der Meinung ist, daß das menschliche Leben mit der Empfängnis beginnt, dann ist die Abtreibungs-Industrie eine besonders schlimme Form der Gier, denn hier weren menschliche Leben beendet.

Und genau die Beendigung dieser menschlichen Leben ist der Bereich, in dem Befürworter der Abtreibung mit Worten wie "platt" operieren sollten.

Nicht falsch verstehen: Ich werfe Dich hier nicht in den Befürworter-Topf. Ich habe den Satz "Und Leuten, die tatsächlich für das Recht auf Abtreibung eintreten, wird es erst recht zu platt sein" so verstanden, daß es Dir auch zu platt ist, obwohl Du im Prinzip gegen Abtreibung bist.

Chris Mirabilis hat gesagt…

@ Bundesbedenkenträger:

Soweit ich das Verstanden habe, spricht sie nicht nur über ihre Vergangenheit und die Abtreibungsklinik, in der sie gearbeitet hat, sondern will damit letztlich die Praktiken der ganzen Branche aufzeigen. Die ziemlich eng kooperiert. Eine Klinik alleine kann einen solchen Mentalitätswandel gar nicht herbeiführen. Es geht da schon ums große Ganze, anhand konkreter Beispiele.

Im übrigen gibt es fast jede Woche einen neuen Skandal in irgendeiner Klinik. Wenn abgetriebene Föten in leeren Milchkartons im Keller gesammelt werden ist das noch vergleichsweise harmlos. Da ist alles dabei. Von unsterilen Geräten über völlig unqualifiziertes Personal, von Planned Parenthood- Beratern, die nicht die Polizei rufen, wenn eine 14jährige erzählt, sie sei von ihrem 25jährigen Freund schwanger, sondern ihr Tipps geben, wie sie die vorgeschriebene Benachrichtigung der Eltern umgehen kann bis hin zu illegalen Spätabtreibungen (gesunder Kinder) in der 28. Woche in Bundesstaaten, wo sie "nur" bis zur 24. Woche erlaubt sind...

Man muß halt nur mal die Scheuklappen abnehmen und den ganzen Dreck der Branche ansehen, auch wenn es schwer auszuhalten ist.