Samstag, 5. Mai 2012

Fairer Deal

Einmal europa-/weltweite Negativschlagzeilen über die Kirche, die zwar auf einer unwahren Geschichte beruhen, die aber erstens bestimmt irgendetwas zurücklassen werden und deren Folgen zweitens mit einer halbärschigen Entschuldigung und 200.000 € aus dem Weg geräumt sind? Okay! Das ist locker im Budget drin...
    Im Mai 2011 war der Priester Kevin Reynolds in der Serie «Prime Time Investigates» bezichtigt worden, 1982 in Kenia ein Mädchen vergewaltigt und ein Kind mit ihr gezeugt zu haben. Reynolds musste nach dem Beitrag von seinem Priesteramt zurücktreten und seine Gemeinde verlassen. Im September wurde er durch zwei Vaterschaftstests entlastet. Ein irisches Gericht sprach ihm eine umfangreiche Entschädigung zu. Zuvor hatte sich RTE für die falschen Vorwürfe entschuldigt. Die Anschuldigungen seien «ohne jegliche Basis» und hätten nicht gesendet werden dürfen, räumte der Sender ein.

Kommentare:

Arminius hat gesagt…

Man muß nur genügend mit Dreck schmeißen, irgendwas bleibt immer hängen! Auch diese "Journalisten" werden ihren Lehrmeister genau studiert haben.

Claudia hat gesagt…

Immerhin ist Aoife Kavanagh, der zuständige Schmierfink, zur Zeit suspendiert. Das macht den Schaden nicht wieder gut - aber es verhindert wenigstens weiteren Schaden durch genau diesen Menschen.
Gut finde ich, daß es sowohl über Kevin Reynolds als auch über Kavanagh englische Wiki-Artikel gibt, in denen die Geschichte sachlich dargelegt wird.