Montag, 16. April 2012

Zwischen Ostern und Papstgeburtstag paßt immer noch eine Uta

Gestern gab's im Österreichischen Fernsehen die Sendung Im Zentrum mit dem Thema: "Wasser predigen, Wein trinken - Schein und Sein in der katholischen Kirche".

Ich wußte nichts von dieser Sendung, bin also auf der Zapp-Suche nach Bundesliga-Berichterstattungen einigermaßen unvorbereitet direkt in eine volle Uta-Ranke-Heinemann-Breitseite reingerauscht.

Meine Herren!

Inkohärente 5-Minuten-Monologe mit Schwerpunkten wie "Mein Theologie ist die einzig richtige" oder "Ich, die Ketzerin, die mit Sicherheit vor einigen hundert Jahren auf dem Scheiterhaufen gelandet wäre" oder "Der Papst kann kein Altgriechisch" oder auch "Was wollte ich jetzt eigentlich sagen...?" liebe ich ebenso wie der nächstbeste Masochist.

Aber ist es eigentlich noch fair, die Grand Dame der Anti-Papst/Priester/Kirche-Hysterie vor die Kameras zu zerren?

Das betretene Schweigen und das verunsicherte Hin- und Her-Blicken der anderen Talkgäste war mir jedenfalls deutliches Ziechen dafür, daß ich nicht der Einzige war, der sich überlegt hat, ob man da jetzt überhaupt noch lachen darf.

Und, nein: Das meine ich ausnahmsweise mal nicht unchristlich oder hämisch sondern in ernster Sorge um den Ruf, den die Frau immerhin in einigen Kreisen noch besitzt. Solche Vorführnummern - wenn auch unbeabsichtigt - sind einfach fies.

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