Montag, 30. April 2012

"Skandal!"

"Katholischer Blogger und Philosoph hat zwar von Tuten und Blasen keine Ahnung (spielt z.B den Überraschten, wenn man erklärt, daß Berichterstattung über die Anschläge der Sekte Boko Haram in Nigeria nichts weiter ist als christliche Hetze), schreibt aber trotzdem die Geschichte um und redet die Kreuzzüge schön. Und Woelki schweigt..."

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die Sache verstehe ich nicht ganz.
Auf dem von job72 angegeben ARD-Link fand ich nichts von „christlicher Hetze“. Aber vielleicht haben die den entsprechenden Kommentar inzwischen gelöscht (allzu leicht durchschaubare Kirchenfeindlichkeit ist ja auch für sie kontraproduktiv).
Der Kreuzzugsartikel klingt interessant.
Aber was hat das mit B. Woelki zu tun?

Alipius hat gesagt…

@ anonym: "Das sieht wieder nach dem altbekannten teuflischen Rezept des Christen gegen Moslems Hetzens aus." (Kommentar vom 29. April, 18:39 Uhr, Autor: metaebene)

Das mit Kardinal Woelki ist bei Josef Bordat so eine Art "running gag", den man nur versteht, wenn man bei ihm schon eine Zeit mitliest.

Josef Bordat hat gesagt…

Das Schweigen des Woelki lässt sich aufklären: Der rechnet gerade durch, was passieren muss, damit der FC und die Fortuna tatsächlich in der Relegation aufeinander treffen.

Ansonsten: "Nice!"

LG, JoBo

Vincentius Lerinensis hat gesagt…

Äh, hm, ja, IBTD. In dem Kommentar heißt es:

"Das sieht wieder nach dem altbekannten teuflischen Rezept des Christen gegen Moslems Hetzens aus."

Wenn ich das grammatikalisch mal ernst nehme, dann wäre hier die Rede von einem teuflischen Rezept "des Christen" (für "die Christen") die Rede, mit dem er sich gegen [ergänze:] des Moslems Hetzen[streiche: s], also das Hetzen der Moslems wehrt. Ergibt nicht so sonderlich viel Sinn in Bezug auf die kommentierte Meldung (aber gut, Kommentare im Internet und Sinn, das hat nicht immer was miteinander zu tun [BTDT :-)]).

Ok, kann ich also nachvollziehen, daß man da was grammatikalisch dran ändern will und aus "Rezept des Christen gegen Moslems Hetzens" in etwa "Rezept der Christen, gegen Moslems zu hetzen" macht.

Einfacher wäre es aber, orthographische Schwächen anzunehmen und einfach "durch die Berichterstattung sollen Christen gegen Moslems aufgehetzt werden" zu lesen. Also so:

"Das sieht wieder nach dem altbekannten teuflischen Rezept des Christen-gegen-Moslems-Hetzens aus."

Josef Bordat hat gesagt…

"Das sieht wieder nach dem altbekannten teuflischen Rezept des Christen-gegen-Moslems-Hetzens aus." - Genau das war meine Lektüre des Kommentars. Aber Ihre Alternativdeutungen, VL, sind Klasse! ;-)

LG, JoBo