Dienstag, 17. April 2012

Score!

Elsa im kath.net-Interview über Frauen in der Kirche:
    kath.net: In welchen Frauen sehen Sie Ihre eigene Vorstellung der katholischen Frau verwirklicht?

    Wenz: Das ist ganz vielfältig, so vielfältig, wie jede einzelne Frau in ihrer Persönlichkeit ja ist. Ich bewundere mutige Frauen – aber Mut muss nicht unbedingt bedeuten, eine Armee anzuführen wie die Hl. Johanna von Orléans. Es erfordert mindestens die gleiche Portion Mut, entschlossen zu lieben. Sterbende in den Elendsvierteln Kalkuttas von der Straße zu holen. Ein Kind auf die Welt zu bringen und großzuziehen, vielleicht sogar ein behindertes. Schließlich braucht es auch großen Mut, in einer Ehe treu auszuharren, wenn die schlechten Tage begonnen haben. Und geradezu heldenhaften Mut, sich mit ganzer Kraft und gegen alle Anfeindungen für den Lebensschutz einzusetzen, wie eine Alexandra Maria Linder es zum Beispiel - nur eine von vielen sehr engagierten Frauen - tut.

    Natürlich finde ich die Persönlichkeit einer Caterina von Siena unglaublich spannend, und ich verehre das besondere Charisma der Edith Stein, auch die Entschiedenheit und den Witz einer Teresa von Avila.

    Richtig lieben tue ich aber die alten Mütterchen, die trotz eines Lebens voller Arbeit, Kummer, Mühen und Sorgen, zuverlässig jeden Sonntag auf ihrem Stammplatz in der Kirche sitzen. Mehr noch: Sie finden sich selbstverständlich zu jeder Rosenkranzandacht, zu jeder Stillen Anbetung ein, übrigens Gelegenheiten, zu denen man die jüngeren „kirchenbewegten“ Gemeindefrauen eher selten antrifft. Dort sitzen sie, diese zauberhaften katholischen Großmütterchen, unbeirrt, treu und kindlich glaubend: das sind auch kleine Heldinnen für mich.
Und jetzt ab mit Euch, den Rest lesen!

Kommentare:

Admiral hat gesagt…

Und jetzt ab mit Euch, den Rest lesen!

Schon längst geschehen. Was kann ich dafür, daß Du das mit Stunden Verspätung verlinkst. :-)

Alipius hat gesagt…

[** kleinlaut **] Hätt' ja sein können...