Sonntag, 8. April 2012

Missionierungs-FAIL!

25 Millionen Exemplare des Koran sollen von Islamisten kostenlos an die Deutschen verteilt werden.

Initiator Ibrahim Abou Nagie dazu:
    "Meine lieben Geschwister: wie können wir ruhig schlafen, wenn wir wissen, dass unsere Nachbarn, wenn sie sterben, für alle Ewigkeit in der Hölle schmoren werden?"
Keine Ahnung. Ich nehme mal an, genauso, wie Ihr ruhig schlafen könnt, wenn Ihr erfahrt, daß Eure Glaubensbrüder im Namen Eures Gottes in vielen Gegenden der Welt ihre ungläubigen Nachbarn bereits mit Bomben und Pistolen in die Hölle schicken. Während ich die Frage nach dem ruhigen Schalf also durchaus berechtigt finde, bin ich ebenso dezidiert der Meinung, daß Ihr Euch die Sorge um mein und anderer Leute Seelenheil mal getrost dahin stecken könnt, wo die Sonne nicht scheint, so lange noch irgendwo auf der Welt in Namen Eures Gottes Mord und Totschlag, Steinigung und Auspeitschung verbreitet werden.

Schön finde ich aber, daß das gesamte Projekt auf gut Neudeutsch "LIES!" heißt...


Ich halte mich derweil lieber an die "TRUTH!" welche da Jesus Christus ist...

Kommentare:

Claudia hat gesagt…

Ich verstehe die Aufregung nicht ganz. Koranübersetzungen verteilen stellt keine Straftat dar, und solange sich die Aktivitäten hierauf beschränken, kann und darf man das nicht anders beurteilen als das Verteilen von Gideonbibeln.

Mit dem Höllenfeuer drohen finde ich dumm und peinlich, aber es ist weder ungesetzlich noch originär islamisch (ich erinnere mich an Aussagen von Christen, auch Katholiken, die genau dies beinhalten).

Wenn tendenziell gefährliche Eiferer etwas Legales tun, darf man das nicht anders bewerten als wenn vollkommen friedlich Gesonnene etwas Legales tun.

Eugenie Roth hat gesagt…

... ob das ein FAIL wird, bleibt noch abzuwarten ...

Cassandra hat gesagt…

Erst einmal verteilen unsere evangelikalen Geschwister im Herrn auch gerne Bibeln oder Bibelteile.

Die Sorge um das Seelenheil des Nächsten ist erst einmal nichts schlechtes, eher im Gegenteil: ich öffne auch den Zeugen Jehovas. Die sind zwar verwirrt, aber in ihrer Sorge um meine Seele durchaus aufrichtig. Und wenn man glaubt, dass es für den Himmel nur begrenzt viele Eintrittskarten gibt, dann ist sich selber Konkurrenz zu schaffen schon ziemlich nächstenliebend.
Ich bin allerdings zu ihnen soweit ehrlich, dass ich ihnen sage, dass ihre Bibelauslegung für falsch halte.

Ich bedanke mich auch wenn ich in der Strassenbahn mal wieder zu einem evangelikalen Erweckungsevent eingeladen werde. Auch diese (etwas verwirrten) Geschwister im Herrn wollen mir ja nichts böses, im Gegenteil: sie wollen mich dazu bringen, dass ich etwas in ihrer Sicht der Dinge unbedingt nötiges tue: wiedergeboren werden. Sonst ist nämlich für den Grossteil dieser Christen Essig mit Himmel&Auferstehung.

Sollte mir in den nächsten Tagen,. Wochen oder Monaten jemand mit einem Koran kommen, werde ich mich für seine Bemühungen bedanken, fragen, ob wir da in Ruhe drüber reden können und dann vorbereiteterweise erklären, warum ich glaube, dass Jesus Christus Gottes Sohn ist.

Ich hatte einen Arbeitskollegen, der Muslim geworden ist. Irgednwann fragte ich ihn, wieso er eigentlich glaube, dass Glauben das Privileg von Moslems sei, es sei eine ziemliche Dreistigkeit davin auszugehen, dass alle Christen ihren Glauben ja sowieso nicht ernst nehmen. Und da er zwischendurch auf dem Ramadan rumritt und das Christen ja nie fasten würden, klärte ich ihn ganz kurz auf. Das überraschende war, dass wir danach ernsthaft über Glauben ins Gespräch kamen und entdeckten, dass uns beide etwas verbindet: der Glauben an einen Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat.
Das war mehr als mit dem Party-Mädel vom Schreibtisch gegenüber.

Also: niemanden beleidigen, der doch nur verhindern will, dass du in die Hölle kommst, sondern Christus verkünden.
Unser Glaube muss sich nicht verstecken, wir haben nämlich den richtigen, echten, wahren und sowieso viel besseren!

Phil hat gesagt…

Aber wie wird die Antwort des Christentums aussehen?

Sollten wir nicht auch auf dieses Angebot eingehen, und an alle Haushalte eine Bibel bzw einen Katechismus verteilen?

Alipius hat gesagt…

@ Claudia: Richtig. Aber das Legale, was hier getan wird, ist eindeutig nur ein erster Schritt. Und da stellt sich schon die Frage, ob ich einen nächsten Schritt lieber von tendenziell gefährlichen Eiferern oder von vollkommen friedlich Gesonnenen sehen möchte.

@ Cassandra: Wie aber soll ich ernsthaft glauben können, daß sie verhindern wollen, daß ich in die Hölle komme, wenn gleichzeitig - wie ich bereits schrieb - unzählige ungläubige Menschen von ihren Glaubensbrüdern getötet und somit ja in die "Hölle" geschickt werden? Daß unser Glaube sich nicht verstecken muß, ist mir klar.

@ Phil: Ich vermute mal, daß die Bibeln dort bereits stehen aber daß man sie nicht liest oder nicht ernst nimmt oder ihren Inhalt schon wieder vergessen hat.

Cassandra hat gesagt…

Phil:

yupp, gnau das sollten wir tun. Und es gibt ja auch Christen, die genau das tun. Sollten wir Katholiken auch tun.

Und ausserdem das, wozu der Pfarrer in der Osterpredight aufgefordert hat: das Evangelium mit den Menschen um uns herum teilen.

Wir können kaum Menschen zum Vorwurf machen, wenn sie von ihrem Glauben überzeugt sind. Alles, was wir tun können ist, selber genauso oder besser noch "mehr" überzeugt zu sein und das unsere Umwelt auch wissen zu lassen.

Cassandra hat gesagt…

Verhindern wird man da wohl gar nichts von hier aus, aber sollte jemand mit einem Koran vor einem stehen kann man diese Frage ja ruhig und höflich stellen und klar machen, dass man ernsthaft an der Antwort interessiert ist und nicht nur Rumstänkern will.

Klar weisst es eine Unlogik auf wenn man einerseits sagt, dass niemand sterben soll ohne zum wahren Glauben (welcher auch immer das sein soll, wir sind ja alle gelegentlich ganz schön von uns überzeugt, oder?) gefunden zu haben und dann eben diese Ungläubigen wegen ihres Mangels am richtigen Glauben zur Hölle zu schicken, aber:
- bevor man Mordvorwürfe äussert sollte man sich überzeugen, dass der Schuss auch auf den richtigen zielt- wir nehmen die diversen "Christen unterdrücken XY"-Variationen schliesslich auch nicht immer fröhlich auf. Mir ist schon vorgeworfen worden, ich plane die Ermordung aller Schwulen weil ich katholisch bin, dabei habe ich da echt gar keine Ambitionen... wirklich!
und:
wann hat Unlogik schon mal irgendeinen Menschen aufgehalten?

Arminius hat gesagt…

Ich hätte mein Exemplar gerne vor dem Osterfeuer erhalten.

Phil hat gesagt…

Du hast recht, Alipius, die Bibel hat jeder - und liest nicht drin.

Aber könnte man nicht mal irgendeine Handreiche vorbereiten, bspw. den Youcat oder ein Büchlein mit ein paar Heiligengeschichten? Etwas, wo die Leute diese Bibel, die im Schrank verstaubt, doch mal wieder hervornehmen.

Ansonsten denke ich, können wir sowas wie Nightfever durchaus weiter ausarbeiten und nutzen. Ich bin leider ein schlechter Typ zum Leute auf der Straße anquatschen, ehm... aber ich weiß, daß andere das gut können. Nun muß ich gestehen, könnte man bei Nightfever und ähnlichen Dingen durchaus auch mal einen tollen Choral schmettern; außerdem könnte neben dem Priester zur Abnahme der Beichte bzw. als Gesprächsmöglichkeit ein "Fremdenführer" vorne stehen und sich anbieten, die Kirche jemandem vorzustellen. Nicht als weltlicher Tourist, sondern um zu zeigen, wie diese Kirche auf den lebendigen Christus hin gebaut ist.

Gerade sowas wie Heiligenlegenden auf der einen oder Nightfever und die Messe auf der anderen Seite ermöglichen einen Blick zu den Sternen; sie können eine Sehnsucht, einen Durst nach dem Lebendigen Wasser nähren. Das sollten wir in der Mission nutzen. Aber ich weiß leider auch, daß ich mir da an meine Nase fassen muß; noch immer bin ich in dieser inneren Verkrampfung, daß Glaube ja Privatsache sei und man nicht direkt missionieren sollte. Das liegt, muß ich zu meiner Verteidigung sagen, nicht nur an Feigheit, sondern weil ich nicht weiß, wie man Leute unaufdringlich vom Glauben überzeigen kann. (Klar, ich erzähle vom Glauben, aber das ist ja nicht Mission)

Back 2 Islam: Sagt mal, hat jemand noch Kontakt zu Pater Josef Herget in Österreich? Der war mal beim Kongreß Freude am Glauben und hat über Mission unter Moslems erzählt. Wäre mal gut, mit ihm über solche Dinge zu sprechen, denn der hatte durchaus Erfolg.

Iris Kammerer hat gesagt…

Ich stimme Claudia und Cassandra zu.

Abgesehen davon finde ich es schon etwas (Sorry...) simpel, alle Angehörigen einer Religion über denselben Kamm zu scheren. Ich will mich auch nicht dauernd wegen irgendwelcher Bekloppter rechtfertigen müssen, die im Namen Gottes/Christi/des christlichen Abendlandes z.B. Jugendliche abknallen oder Ärzte.
Ich bezweifle nicht einmal, dass es derzeit rein rechnerisch mehr islamistische Attentäter gibt - wobei einmal mehr deutlich gesagt werden muss, dass Islamismus keineswegs identisch ist mit Islam. Unsere ansonsten munter kritisierten Mainstreammedien gehen bei der Auswahl von Nachrichten aus der muslimischen Welt genauso selektiv und repetitiv vor wie bei Nachrichten über die katholische Kirche. Wie viele Äußerungen, die der Papst tut, findest du in den Mainstreammedien? Wie viele davon aus dem Kontext gerissen? Verdreht? Zu Tode interpretiert?
Denkst du nicht, dass diese haltung eine grundsätzliche Haltung dieser Medien sein könnte, die sich bei unterschiedlichen Themen eben auch unterschiedlich bemerkbar macht?

Ich habe gute Kontakte zu Muslimen (ich spreche ein bisschen Arabisch), eine meiner besten Freundinnen ist eine Muslima - und nicht nur ihr stinkt diese Attitüde ganz gewaltig, die - nebenbei bemerkt - auch so gar nicht zum Evangelium passt, das da verlangt, dass man seine Feinde lieben soll und segnen, die die einem fluchen.

Nichts für ungut, aber das musste ich jetzt doch einmal los werden. Ganz abgesehen von der politischen Komponente in vielen totalitär ausgerichteten Ländern sind es oft einfache Muslime, die Christen in der Verfolgung helfen - wie es auch einfache Deutsche gab, die Juden in der Zeit der Verfolgung halfen (man denke an das Schicksal von Dalli-Dalli-Moderator Hans Rosenthal).

Herzliche Ostergrüße! :-)

Alipius hat gesagt…

@ Iris: Also erst einmal wird hier nirgendwo über den Kamm geschert. Es war ja sowohl im Zeitungsartikel als auch bei mir nicht vom "Islam" und nicht von "den Moslems" die Rede sondern von "Islamisten". Die mögen nun mit dem Islam nicht identisch sein, aber ich sehe nicht, daß islamistische Fanatiker und Terroristen ihre "Inspiration" aus einer anderen Quelle nehmen, als friedliche Muslime. Dasselbe kann man natürlich auch über die Christen sagen, wobei dann aber die Frage auftritt, wo genau denn Christen heutzutage in vergleichbarem Maße Muslime verfolgen. Da braucht man gar nicht "rein rechnerisch" ranzugehen, da reichen die Nachrichten. Daß die widerum verzerrt berichten, möchte ich hier und da nicht ausschließen. Aber von internationalen Hilforganisationen bestätigte Greueltaten von Islamisten (die sich ja in den meisten Fällen auch zu ihren Taten bekennen) an Andersgläubigen (die in den meisten Fällen Christen sind) zeichnen doch ein ziemlich eindeutiges Bild. Da hilft es auch wenig, wenn der einen, persönlich bekannten Muslima die Attitüde stinkt (es sei denn mit der Attitüde ist das Töten Andersgläubiger gemeint).

Daß ich meine Feinde lieben soll, heißt übrigens nicht, daß ich nicht vor meinen Feinden warnen darf. Und daß ich die segne, die mir fluchen, bedeutet nicht, daß ich den Fluch als gelungenes Beispiel menschlichen Miteinanders betrachte und ihn daher möglichst vielen anderen Zeitgenossen wünsche. Da kommt dann aus meinem vorlauten Katholiken-Maul halt auch schon mal eine Retourkutsche. Die knüppelharten Alles-in-die-Luft-Sprenger-was-nicht-bei-drei-an-Allah-glaubt werden das wohl verkraften können und die Muslime, die es nicht betrifft, werden hoffentlich in ihrem Glauben so gefestigt sein, daß sie sich den Schlappen nicht anziehen.

Daß es "oft" einfache Muslime sind, die Christen in der Verfolgung helfen, glaube ich gerne, wenn ich auch lieber noch handfeste Informationen darüber hätte, in welchem Maße dies wann und wo geschah. Ich meine, wenn Sie das wissen, dann haben Sie doch sicherlich auch eine Quelle, die das "oft" erhärtet.

Gesegnete Ostern auch an Sie!

Nachtwächter hat gesagt…

@Alipius:

Vor einigen Tagen gedachten die Bürger Sarajewos der Opfer des Bosnienkriegs, dem in der Stadt mehr als 10.000 Menschen zum Opfer fielen, die meisten unter ihnen Muslime.

Unterstützt wurde die genozidale Politik der serbischen Führung durch die orthodoxe Kirche.

Schon vergessen?

1994 fand der Völkermord in Ruanda statt, dem mehr als 800.000 Menschen zum Opfer fielen. Ruanda ist ein überwiegend christlich geprägter Staat; an den Morden waren unzählige Katholiken beteiligt, darunter auch Kleriker. Während des Genozids haben Muslime auffällig oft bedrohte Christen verteidigt.

Schon vergessen?

Alipius hat gesagt…

@ Nachtwächter: Wie könnte man so etwas vergessen? Aber inwiefern beeinflußt das meine Sichtweise von Extremismus und der demit zusammenhängenden Gewealt? Wird sie gut, weil sie auch mal von Christen ausgeübt wurde? Soll ich in ihrem Angesicht schweigen, weil auch mal Muslime ihre Opfer waren? Oder soll ich jedesmal, wenn ich mir über islamistischen Extremismus Sorgen mache, eine Fußnote beifügen, die erklärt, daß auch Christen Gewalt verübt haben? Ich sehe hier einfach den Sinn des Kommentares nicht.

gerd hat gesagt…

Tja, Pech gehabt liebe muslimische Geschwister. Der hiesige Pastoralreferent hat in einem Zeitungsartikel sinngemäß folgendes gesagt: Bei Gott ist keiner verloren. Alle kommen in den Himmel, egal ob sie ihre christlichen Mitgeschwister ins Jenseits bomben oder ob sie einer Mutter Teresa nacheifern. Also hört bitte auf, uns mit der Hölle zu belästigen. Da sind die katholischen Theologen schon längst drüber weg.

Nachtwächter hat gesagt…

@Alipius:

"Ich sehe hier einfach den Sinn des Kommentares nicht."

Sie kritisieren zu Recht, dass im Namen des Islam "Mord und Totschlag, Steinigung und Auspeitschung verbreitet werden".

Leider ist dies aber kein Alleinstellungsmerkmal des Islam.

In Geschichte und Gegenwart sind auch auch im Namen des Christentums scheußliche Verbrechen begangen worden.

Und noch etwas:

Mir ist Ihr Wortspiel mit dem "Lies" (englisches Wort für "Lügen) sehr übel aufgestoßen.

Man kann die muslimische Verkündigung für irrig halten, aber sie als "Lügen" zu bezeichnen, ist mit der christlichen Tugend der Liebe unvereinbar.

Wie wollen Sie mit einem Muslim ins Gespräch kommen, wenn Sie dessen heilige Schrift beleidigen?

Vielleicht erwidern Sie: "Aber es sind doch die Islamisten, die uns den Krieg erklären."

Ja.

Aber wie wollen wir die nicht-islamistischen Muslime (und das sind doch wohl die meisten, jedenfalls in Europa) für ein friedliches Miteinander gewinnen, wenn wir sie und ihren Glauben tagaus, tagein verächtlich machen?

Cassandra hat gesagt…

Phil: nein, die Bibel hat nicht jeder. Das war (vielleicht) einmal.

Meine Schwiegereltern haben keine im Haus. Mein Vater auch nicht. Mein Bruder auch nicht. Meine Versuche, ihnen eine zu schenken oder sie da zu "vergessen" schlugen bisher fehl.

Ich arbeite dran.


Ich habe den Koran übrigens in der 11. Klasse gelesen. Das Thema im Religionsunterricht war "Islam" das nächste Halbjahr und ich dachte, ich verschaffe mir mal den Überblick.
Das war peinlicherweise mehr als der Lehrer getan hatte- er hatte aber ganz viele Zeitschriftenartikel zum Reader zusammengestellt.

Ich habe den Koran gelesen, ich bin nicht Muslima geworden, sondern ein paar Jahre später katholisch.


ZUrück zum Thema:
ja, Moslems missionieren weil sie das für ihre religiöse Verpflichtung halten. Statt dadrauf mit Aggression oder gar Kranverbrennungen im Osterfeuer zu reagieren schlage ich vor, wir überholen sie. Lächelnd, denn wir wissen ja, dass sie im Irrtum sind. Denn wir haben diese Verpflichtung ja auch, oder?

Mein Mann ist evangelisch und zeitweuise gehörte er zu einer Gemeidne, in der der Pastor immer beklagte, dass es immer weniger Christen und immer mehr Moslems gäbe im Viertel. Mit der Feststellung, dass die mehrheitsverhältnisse sich ändern hatte er ja durchaus recht, aber muss der nächste Schritt sein, dass der gemeindeeigene Kindergarten alles Schweinefleisch streicht weil sie doch so viele moslemische Kinder haben?
Sorry, aber so wird man echt nach einer WEile nicht mehr ernst gemnommen. Von daher plädiere ich eher dafür, dass als den sprichwörtlichen Tritt in den Hintern zu sehen, die Mission deutlcih vorranzutreiben.
Ich lebe in Bremen, wir haben hier ganz viele Heilige, die die Heiden missioniert haben. Ich bitte sie halbwegs regelmässig um Fürsprache- das sind Experten, die haben das schon mal geschafft.

Alipius hat gesagt…

@ Nachtwächter: Zwei Zitate aus Ihrem Kommentar:

1.) "Sie kritisieren zu Recht, dass im Namen des Islam "Mord und Totschlag, Steinigung und Auspeitschung verbreitet WERDEN".

2.) "In Geschichte und Gegenwart SIND auch auch im Namen des Christentums scheußliche Verbrechen BEGANGEN WORDEN".

Finden Sie die immerhin von Ihnen selbst getroffene Wahl der Tempora nicht aussagekräftig?

Das Wortspiel ist eine ganz natürliche Reaktion auf eine Wahl, die man angesichts zweier sich gegenseitig ausschließender Aussagen zu treffen hat: Ist Aussage X wahr, kann Aussage Y nicht auch wahr sein. Wenn Aussage Y aber nicht wahr sein kann, ist sie falsch, also eine Lüge. Dies bezieht sich jedoch nur auf die Welt, wie sie sich für mich darstellt. Daß Moslems den Koran für wahr halten, ist nicht nur ihr Recht sondern als Moslems sogar ihre Pflicht. Das akzeptiere ich, das respektiere ich. Das macht den Koran für mich aber trotzdem nicht wahr. Und ich nahm mir in meinem Posting lediglich die Freiheit und Ehrlichkeit heraus, das auch kundzutun und einzugestehen. Ich gehöre nun mal nicht zu den Katholiken, die sagen "2 und 2 ist 4, könnte aber unter bestimmten Bedingungen auch mal 3 sein und im Sinne der Ökumene und des interreligiösen Dialogs vielleicht sogar mal 5..."

Das bedeutet aber anderersetis nicht, daß ich deswegen automatisch bereit bin, Gewalt anzuwenden oder mich über Moslems kaputtzulachen. Gar nicht. Wie gesagt habe ich Respekt vor jedem Gläubigen Menschen, sei er nun Moslem oder Jude oder Hindu oder was weiß ich was.

Ich habe andererseits aber auch eine niedrige Bullshit-Schwelle, und wenn ich da die im Islam hin und wieder klaffende Lücke zwischen Anspruch und Realität betrachte, dann zuckts bei mir halt schon mal in der Tastatur. Und dann helfen auch z.B. Hinweise auf den Völkermord in Ruanda nicht weiter, weil ich mir nicht sicher bin, wie viele Menschen dort lediglich aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit abgeschlachtet wurden. Daß einzelne Mitglieder der Kirche sich dort schuldig gemacht haben, steht auf einem anderen Blatt. Und den Inhalt dieses Blattes verurteile ich genauso, wie den Mord an Andersgläubigen. Aber unterlassene Hilfeleistung oder gar tätige Teilnahme bei einem Genozid, der nichts mit Religionszugehörigkeit zu tun, hat waren und sind nun mal hier nicht das Thema. Das Thema ist eine Weltreligion, die hier behauptet, daß sie mich nicht in der Hölle landen sehen will aber dort Leute ohne mit der Wimper zu zucken in das schickt, was ihrer Meinung nach die Hölle ist. Schließlich berufen sich sowohl die Salafiten in Deutschland als auch die islamistischen Terroristen z.B. in Nigeria auf den gleichen Religionsstifter. Natürlich bedeutet dies nicht, daß "alle" so sind. Aber - wie man in vielen Ländern sieht - brauchen es ja leider auch nicht "alle" zu sein, um für Schrecken und Tod zu sorgen und ein Land zu destabilisieren.

Ich bin der letzte, der die von einem Moslem freundschaftlich hingehaltene Hand ausschlägt. Aber ich bin auch der Letzte, der so tut, als ließe sich bzgl der Gewaltprobleme des extremistischen Islam irgendetwas aufrechnen oder schönreden.

Nachtwächter hat gesagt…

@Alipius:

"Ist Aussage X wahr, kann Aussage Y nicht auch wahr sein. Wenn Aussage Y aber nicht wahr sein kann, ist sie falsch, also eine Lüge."

Nein. Wenn Aussage Y falsch ist, muss sie deshalb noch lange keine Lüge sein. Es kann sich bei ihr auch um einen (subjektiv aufrichtigen) Irrtum handeln.

Im übrigen sind es ja nicht nur der Islam, der Jesus nicht als Erlöser sieht.

Würden Sie einen orthodox-jüdischen Rabbi auch als 'Lügner' bezeichnen?

Alipius hat gesagt…

@ Nachtwächter: Jeder Mensch, der mir sagt, daß Jesus Christus nicht der Messias ist oder daß ich an einen anderen Gott glauben muß um nicht in die Hölle zu kommen, vermittelt mir eine Botschaft, die nicht mit der Realität übereinstimmt, die sich mir präsentiert. Für mich sagt dieser Mensch demnach die Unwahrheit. Und die Unwahrheit heißt auch Lüge. Daß dieser Mensch einem Irrtum verfallen ist und die Unwahrheit nicht aus Bösartigkeit mitteilt, macht die Unwahrheit für mich nicht wahrer, sondern nur für ihn. Und deswegen akzeptiere und respektiere ich auch Menschen anderen Glaubens, wie bereits geschrieben. Ich möchte mir nur nicht, wie ebenfalls bereits geschrieben, von diesen Leuten reinfunken lassen, schon gar nicht gewaltsam oder mit Sprüchen wie "Sonst kommst du in die Hölle!". Die Christen sind schließlich nicht die einzige Weltreligion, die mit dem Problem zu kämpfen hat, daß echte Nachfolge nur über gewaltlose und glaubwürdige Beispiele geschehen kann. Wenn ich mir den Weltverfolgungsindex anschaue, dann bin ich sogar geneigt zu glauben, daß die Christen hier mit zu denen gehören, die mit diesem Problem eher weniger zu kämpfen haben (wenn sie sich nicht zufällig am Empängerende der Gewalt befinden).

Cassandra hat gesagt…

"Ich bin der letzte, der die von einem Moslem freundschaftlich hingehaltene Hand ausschlägt. Aber ich bin auch der Letzte, der so tut, als ließe sich bzgl der Gewaltprobleme des extremistischen Islam irgendetwas aufrechnen oder schönreden."

Niemand soll irgendwas schönreden oder um der lieben Harmonie willen so tun als stinke Mist nicht.
Ich neige auch zu relativ deutlichen Worten und eine bestimmte "alles ist gut"-Mentalität rangiert für mich auf einer Stufe mit Wurzelbehandlungwen- ertrage ich nur unter Betäubung.

Aber trotzdem sollte man Menschen immer versuchen, differenziert zu sehen. U.a. damit man nicht denselben Fehler wie Fanatiker fast jeder Couleur: "die" was-auch-immers machen alle was-auch-immer".
Sich also grundsätzlich, bevor man Totschlagkeulen wie "Moslems bringen Christen um" zückt, erst mal vergewissern, dass diese Verbrechen gutgeheissen oder auch nur abgeleugnet werden. Dann kann man immer noch sagen "weisst was: verdünnisier dich".
Ansonsten brüllen wir uns irgendwann nur noch aus unseren jeweiligen Wagenburgen an.

Wir sind alle mindestens genervt wenn mal wieder Sprüche kommen wie "ey, du nimmst deine Kinder mit in die katholische Gemeinde? Sag mal, willst du, dass sie missbraucht werden" oder die Hexenverbrennungen oder Schwulenverfolgung oder "wie, du glaubst an Gott? ich hätte dich für intelligenter gehalten". Da ist dann meine Bullshit-Grenze regelmässig deutlich überschritten.

Und diese Grenze muss ich auch meinem koranverteildenden Mitbürger zubilligen.

Alipius hat gesagt…

@ Cassandra: Schon klar. Aber ich habe ja nirgends geschrieben "Moslems bringen Christen um". Ich habe von istlamistischen Terroristen/Extremisten geschrieben oder von einer Lücke, die im Islam hin und wieder klaffet, habe also immer eingegrenzt und nicht verallgemeinert. Und ich billige ja den Salafiten das Koranverteilen zu. Ich habe keinen Bock auf Diktatur, wo irgendwer entscheidet, welches religiöse Buch nun verteilt werden draf und welches nicht. Aber ich finde dieses Verteilen eben persönlich nicht gut und äußere dementsprechend meine Meinung dazu.

Cassandra hat gesagt…

Nein, Sie haben nirgends geschrieben, "Moslems bringen Christen um", aber wir wissen alle, wie fix solche Verallgemeinerungen entstehen, auch wenn man zu Anfang das ganze weniger allgemein und viel differenzierter betrachtet hat. Wir haben es nun mal mit Menschen zu tun, und die sind unlogisch, beschränkt und so weiter. Und niemand mag, wenns eine Religion beleidigt wird.


Solange es allerdings beim Bücherverteilen bleibt bin ich der Ansicht, dass das harmlos ist. jemandem ein Buch in die Hand zu drücken ist eine andwere Liga als ihn in die Luft zu sprengen.


Ich habe auch keine Lust auf islamistische Spinnereien. Sobald Zwang ausgeübt wird, muss man die Gezwungenen schützen und dem treiben entschieden ein Ende setzen. Aber vorher sollte man sich im Zweifelsfall in der Kunst des Ignoriens üben. Ich mag es nicht, wenn der Staat meiner Kirche ihre Glaubenspraxis vorschreiben will oder Volker Beck&Co uns mal wieder erklären, was zu passieren hat, also muss ich den anderen auch in Frieden lassen. Selbst wenn er nicht nur leicht verwirrt, sondern eine schwere Schlagseite hat.

Alipius hat gesagt…

@ Cassandra: Vorhin schrieben sie: "Niemand soll irgendwas schönreden oder um der lieben Harmonie willen so tun als stinke Mist nicht.
Ich neige auch zu relativ deutlichen Worten und eine bestimmte "alles ist gut"-Mentalität rangiert für mich auf einer Stufe mit Wurzelbehandlungwen- ertrage ich nur unter Betäubung."


Jetzt schreiben Sie: "Nein, Sie haben nirgends geschrieben, "Moslems bringen Christen um", aber wir wissen alle, wie fix solche Verallgemeinerungen entstehen, auch wenn man zu Anfang das ganze weniger allgemein und viel differenzierter betrachtet hat."

Ich mag Ihnen hier Unrecht tun, aber das klingt für mich schon so, als räumten Sie der Möglichkeit des Schönredens oder des So-Tuns-als-stinke-der-Mist-nicht ein Existenzrecht ein, wenn dadurch Verallgemeinerungen in anderen Köpfen vermieden werden können.

Mein Vorschlag wäre, ruhing die Ding beim Namen zu nennen, aber eben differenziert vorzugehen. Also nicht von "DEN MOSLEMS" oder "DEM ISLAM" zu sprechen sondern von Extremisten und Terroristen, die aber (auch das sollte man nicht verschweigen) den Antrieb für ihr Handeln aus ihrer Religion nehmen. Natürlich kann es dann immer noch zu Verallgemeinerungen kommen, aber deswegen sollte man nicht einfach schweigen.

L. A. hat gesagt…

Zu der Aktion sagt Hessens Verfassungsschutzpräsident Roland Densch (zu "Welt- Online")

"Doch letztendlich, so warnen Sicherheitsbehörden, gehe es nicht um die Verbreitung des Islam, sondern um den Salafismus. "Junge Menschen mit wenig gefestigter Persönlichkeit, egal welcher Nationalität und Herkunft, sind dabei besonders gefährdet, wenn ihnen ein sehr einfaches Weltbild suggeriert wird, in dem sämtliche Regelungen des Lebens aus der Scharia abgeleitet werden", und: "Wesentliche Grundrechte und Verfassungspositionen der freiheitlichen demokratischen Grundordnung haben damit keinen Platz mehr."

So ist es. Alles andere sind "Lies!"

Cassandra hat gesagt…

Ich denke, in einem ruhigen Gespräch, bei dem man sich auf Augenhöhe begegnet, kann man eine Menge ansprechen. Aber diese Ebene muss man erst mal herstellen. Mit "bin ich ebenso dezidiert der Meinung, daß Ihr Euch die Sorge um mein und anderer Leute Seelenheil mal getrost dahin stecken könnt, wo die Sonne nicht scheint, so lange noch irgendwo auf der Welt in Namen Eures Gottes Mord und Totschlag, Steinigung und Auspeitschung verbreitet werden." klappt das meiner Meinung nach nicht.

Das sagt "wir reden nicht solange du persönlich nicht jeden der X Millarden Moslems zur Vernunft gebracht hast", eine Aufgabe, an der ich bei ein paar Milliarden Christen alleine übrigens verzweifeln würde. Die benehmen sich trotz der expliziten Friedensanweisung Jesu nämlich gelegentlich auch ganz schon daneben.

Solange man eine Form von "Gruppenhaftung" einfordert, in der das Gegenüber als Vorraussetzung für ein Reden eine menschlich nicht leistbare Vorleistung erbringen soll, lehnt man den Dialog ab. Und ohne zu reden werde ich ihnen kaum jemals darlegen können, wieso ich nicht denke, dass der Koran das finale Bibel-Update ist.


Man kann in so einem Gespräch dann ja auch Besorgnis um die Seele des moslemischen Gegenübers ausdrücken oder auch der Bombenschmeisser und Pistolenabdrücker, der selber-in-die-Luft-Sprenger.
Mit der Sorge vor dem Gericht Gottes stehen sie ja nicht alleine da.


Es muss doch möglich sein, höflich zu bleiben und trotzdem ehrlich zu sein.
Sollte mir jemand mit dem Koran kommen werde ich es zumindest probieren.

Insgesamt überlege ich grade, was ich als Antwort auf den Koran in der Handtasche stecken haben könnte. Die Bibel? Zu dick. Vielleicht ein Neues Testament als Paperback.

Morgenländer hat gesagt…

Lieber Alipius,

auch wenn der Thread schon ein paar Tage alt ist und ohnehin schon sehr lang, von mir eine persönliche Anmerkung:

Ich bin mit vielen Muslimen befreundet. Diese haben sich nie anders als mit größter Achtung vor Christus geäußert.

Die Idee, dass Christen 'Ungläubige' seien, die in der Hölle enden werden, finden sie absurd.

Und auch uns muss es doch möglich sein, die Wahrheit des christlichen Glaubens zu bezeugen, ohne den anderen der Lüge zu zeihen!

Herzliche Grüße
Morgenländer

Alipius hat gesagt…

@ Morgenländer: Im Grunde ja. Aber es ist auch möglich, einen Meter entfernt allein vor dem leeren Tor zu stehen und dennoch den präzise hereingespielten Paß vorbeizuschießen.

Ich meine, wenn Salafiten ankündigen, in Deutschland 25 Millionen Exemplare des Koran verteilen zu wollen, mir praktisch im gleichen Atemzug zu verstehen geben, daß ich bei Nichtbeachtung der im Koran enthaltenen Botschaft in die Hölle komme und das Projekt dann "LIES!" nennen, was soll ich als großmäuliger Katholik denn dann tun? Vortäuschen, daß da nicht soeben der Traumpaß kommt, in den ich nur den Fuß hineinhalten muß, um einen Treffer zu erzielen? Auf die nächste "Bombennachricht" aus z.B. Nigeria warten und hoffen, daß die Berichterstattung darüber nicht die Befindlichkeiten friedlicher Muslime angreift? Natürlich kann man das Wortspiel so auslegen, als wollte ich alle Muslime über einen Kamm scheren. Mir ging es aber präzise um diese blöde "Höllen"-Geschichte und nicht darum, einen Rundumschlag auszuführen. Das extremistische Hardcore-Kontingent, das plant alles und jeden in die Luft zu sprengen, wird dadurch auch nicht angepißter (weil da nach oben ja eh kaum noch Platz ist), und die friedlichen Moslems dürfen gerne verärgert sein, sollten sich aber vielleicht auch mal überlegen, ob ein Christ nicht hin und wieder zum Schäumen gebracht werden kann, wenn er solche Geschichten liest (erst recht dann, wenn sie selbst die Höllen-Nummer bekloppt finden).

Cassandra hat gesagt…

Soweit ich das auf dem Schirm habe wollen die Salafisten eh jeden bekehren, der nicht 123% genau wie sie ist, da stehen etliche Muslime mit auf der "burn in hell"-Liste. Alle Muslimas die mal 'ne Farbe tragen oder es wagen, ihre Augenbrauen zu zupfen obwohl es ganz klar Gottes Plan entsprach, das die Haare so wachsen sollen. Also ziemlich viele, denn die sind ja auch alle so was von lax, das geht ja nicht- in der Salafistenweltsicht zumindest. Da komemn dann irgendwann solche Schreckgespemnste wie Afghanistan raus, und mir wäre entgangen, dass Moslems das in grosser zahl als ihr Traumland zum Leben angeben.

Die "tötet sie alle!"-Fraktion ist ein Problem, um es mal milde und diplomatisch auszudrücken.

Bei der Situation in Nigeria sollten wir vielleicht nicht warten, bis die Bombenstimmung von selber verfliegt oder alle Bombenwerfer von selbst zur Vernunft kommen oder (und das tritt an ehesten ein) alle Bombenziele tot oder geflohen oder zwangskonvertiert sind, sondern sehen, was wir von hier aus tun können.

Mir fällt dazu erst mal eins meiner Lieblingsthemen ein: Asyl geben.

Gelegentlich pisst man Leute an einfach durch seine Existenz. Das ist bedauerlich, aber erst mal nichts, was man ändert indem man sich aus der Existenz verabschiedet nur damit der andere nicht mehr genervt ist. Mit dem einfachen Da-Sein des anderen muss man zurechtkommen, ebenso damit, dass er sein Leben nicht im Kellerloch und unter permanentem sich-zu-Boden-werfen-weil-du-ja-so-überlegen-bist lebt.
Sollte mit diesem relativ einfachen "Leben und Leben lassen" jemand nicht zurechtkommen, muss man ihm das mit der nötigen Nachdrücklichkeit erläutern.

Ich bin harmonie- und manierensüchtig; das gebe ich zu. So harmoniesüchtig, das sich gelegentlich sogar bereit bin, Leuten, die diese Harmonie zu sehr stören (zB durch Völkermord oder religiöse Säuberungen) eins auf die Finger zu geben, bis sie sich wieder benehmen.

Ich habe eine Freundin in der Gemeinde, die mit einem Nigerianer verheiratet ist. Mag jemand für dessen Familie beten?

Alipius hat gesagt…

@ Cassandra: Klar bete ich für die Familie! Und das "Leben und leben lassen" ist mir auch die liebste Variante ;-)

Morgenländer hat gesagt…

@Alipius:

Ich hatte den Beitrag als Generalkritik an allen Muslimen missverstanden; dass die Salafisten und ihre Propaganda eine Bedrohung darstellen, sehe ich auch so.

Viele Grüße
Morgenländer