Donnerstag, 2. Februar 2012

Was macht ein Islamist,...

... nachdem er in Österreich eine vierjährige Haftstrafe wegen Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung, Beteiligung an einer kriminellen Organisation, Nötigung der Bundesregierung und versuchter schwerer Nötigung abgesessen hat?

Na klar: Er wird Imam in einer Solinger Moschee!

Mein Lieblings-Abschnitt des WELT-Artikels:
    Weshalb Mohammed M. ausgerechnet in diesem Moschee-Verein aktiv wurde, bleibt fraglich. Die Moschee gilt aus Sicht der deutscher Sicherheitsbehörden seit Jahren als Anlaufpunkt radikaler Islamisten. Im Juli 2011 waren zwei deutsche Konvertiten von dort bei der Einreise nach Großbritannien festgenommen worden. Die beiden Männer hatten islamistisches Propagandamaterial, darunter auch Anleitungen zum Bombenbau im Gepäck.
"... bleibt fraglich."

Ja, klar...

Die Print-Ausgabe der PRESSE berichtet heute über Mohammed M.:
    "Dieser Mist ist dazu da, den Islam zu zerstören": Der "Mist" ist nach Meinung von Mohammed M. der westliche Rechtsstaat. Und der sollte daher möglichst schnell vernichtet werden.

    ...

    Von Solingen verschickt er - mit aufgebrachter Stimme und in Tarnfarbenweste gekleidet - erneut Propagandavideos, wie etwas jenes, in dem er die deutsche Kanzlerin als "Hexe" bezeichnet und zum Jihad gegen "Ungläubige" aufruft.
Wie hieß es doch am 7. Dezember noch gleich so schön auf der Webseite von Millî Görüş?
    Der Begriff ‚islamistischer Terror‘ beleidigt und stellt alle Muslime unter Generalverdacht. Nicht zuletzt fördert er die Islamfeindschaft und Gewaltbereitschaft gegen Muslime.
Wenn man bedenkt, daß das Einzige, was islamistische Terroristen und Aktivisten offenbar nicht beleidigt, Enthauptungen, Steinigungen, abgeschlagene Hände, Auspeitschungen, brennende Kirchen und ermordete Christen sind, dann könnte man das Zitat (abzüglich der Gewalt, die nie Mittel sein darf, wenn es nicht in einem Akt der Selbstverteidigung wirklich um alles geht) auch verstehen als einen Ausdruck des Unbehagens, daß da irgendwer irgendwem langsam (aber vielleicht doch grade noch rechtzeitig) auf die Schliche kommt.

Ich kann nur noch einmal an alle Verantwortlichen appellieren, diese Geschichte nicht der Gosse zu überlassen, sondern selbst rechtzeitig alles nur Mögliche zu tun, um nicht nur dem islamistischen Extremismus und Terrorismus in Europa den Nährboden zu entziehen sondern auch breit angelegten Mob-Aktionen gegen diesen Extremismus und Terrorismus vorzubeugen.

Seid keine Dhimmis, seid keine Rambos, macht einfach Euren Job und haltet uns dieses verblendete Haßprediger-Pack vom Hals, bevor die Suppe überkocht!

Und - nein - das ist keine Drohung, sondern eine Warnung; das ist kein Aufruf zur Gewalt, sondern ein Aufruf zu extremster Wachsamkeit und Handlungsbereitschaft; das ist kein fremdenfeindliches Pamphlet, sondern eine extremismusfeindliche Aufforderung, alle islamistischen Haßprediger und Terror(camp-Tour)isten (egal welcher Ethnie und Hautfarbe) entweder einzulochen oder auszuweisen.

Denn wir brauchen die überhaupt nicht, sondern sie brauchen uns, um ihrem Haß ein Objekt und somit ihrem Leben einen Sinn zu geben.

Kommentare:

cassandra_mmviii hat gesagt…

Aus dem Artikel:
"Er (Denis C. alias Deso Dogg), der seit Jahren als islamistischer Rapper und Prediger von sich Reden macht, rief muslimische Jugendliche auf, zum wahren Glauben zu finden. Sie sollten die Finger von Alkohol, Drogen, von Rap-Musik und Partys lassen."

Erstmal finde ich es ziemlich lustig wenn ein Rapper Leute auffordert, die Pfoten vom Rap zu lassen. Klingt etwa so überzeugend wie lallend vor den Gefahren des Koma-Saufens zu warnen.

Alipius hat gesagt…

Ja, daß ein Rapper gegen Rap ist, das klingt leicht schräg. Wobei man fairerweise auch sagen muß, daß es gut ist, wenn sich ein Rapper gegen Drogen und zuviel Alk ausspricht.

Marcus, der mit dem C hat gesagt…

@Cassandra & Alipius:

Er meint sicherlich das Gebot:

Du sollst keinen Rapper neben mir haben!

cassandra_mmviii hat gesagt…

Ja, Aufrufe zu Schulbesuch und Mithilfe im Haushalt wären auch sehr zu begrüssen.

Die Aufforderung, sich zum einen wahren Glauben zu bekennen, ist katholischerseits durchaus konsensfähig, wobei hinsichtlich der Frage, was denn der eine wahre Glaube ist wahrscheinlich noch Diskussionsbedarf besteht.

Anonym hat gesagt…

Guter Artikel!

Anonym hat gesagt…

Auch Rapper lernen mitunter dazu.