Donnerstag, 16. Februar 2012

Nicht Haben, sondern Sein!

Armin Schwibach faßt auf kath.net die Rede des Papstes an die Seminaristen des Seminario Romano Maggiore zusammen:
    Die Finanzwelt werde zu einer Macht, die dazu führe, gleichsam Mammon anzubeten, "die eigentliche falsche Gottheit, die die Welt beherrscht". Hinsichtlich des Konformismus der Unterwerfung gegenüber dieser Macht sei es notwendig, dass der Christ ein Nonkonformist sei: "nicht das Haben zählt, sondern das Sein zählt!", so der Papst: "Wir wollen uns nicht Mammon unterwerfen, sondern ihn als Mittel benutzen, doch mit der Freiheit der Kinder Gottes".
Wunderbar. Das gibt's nichts hinzuzufügen.

Und auch:
    Das zweite aktuelle Problem bestehe in der Macht der öffentlichen Meinung. Oft sei es so, dass die Information nicht wirklich Klarheit schaffe. Was gesagt und geschrieben werde, "wird oft wichtiger als die Wirklichkeit selbst" ["Kinder******-Sekte"...]. Die virtuelle Welt laufe so Gefahr, wichtiger als die wirkliche zu werden [Wenn ich auf meinem Blog "Kinder******-Sekte" schreibe, dann stimmt's wenigstens in der virtuellen Welt...].
Es ist immer wieder schön dabeizusein, wenn Bildung, Anstand und gesunder Menschenverstand selbst die gossenhaftesten Phänomene in klarer Sprache und ohne Schimpfworte erklären.

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