Samstag, 18. Februar 2012

Extinction-Level-Logik-FAIL!

Es dauert natürlich nicht lange und schon kommen angesichts des im vorherigen Posting präsentierten Vorschlags zum Zukunftsdialog die atheistischen Trolls raus und erklären uns mit den Worten ihrer Priester, warum Lebensschutz total Mittelalter ist:
    Logisches Denken [!!!] ist bekannterweise nicht unbedingt eine Stärke der christlichen LebensschützerInnen. Und so werden wir damit leben müssen, dass sie weiterhin ihre Stände in den Innenstädten aufbauen und pathetische Reden vor Bildern zerstückelter Embryonen halten. Doch soll man sich darüber wirklich aufregen? Ist ein Lebensschützer, dessen Sonntagsbraten mit Sicherheit dereinst über größeres Bewußtsein verfügte, als die Embryonen, für die er sich zeitlebens einsetzt [!!!], nicht ein fast schon liebenswertes Bild menschlicher Unzurechnungsfähigkeit?
Wer hat's gesagt?

Michael Schmidt-Salomon, ganz offebar der neue Logik-Beauftragte der Atheisten...

Kommentare:

Herminator hat gesagt…

Wobei das Zitat von 1999 ist, in der heutigen Zeit ist das ja schon MITTELALTERLICH !

Schalom
Hermann

damasus hat gesagt…

Man kann angesichts des Schmidt-Salomonschen Wortmeldungen nicht umhin zu bedauern, daß seine Mutter über Abtreibung nicht genau so dachte wie er.
Es lohnt sich jedenfalls nicht, sich mit seinem Gedankenmüll und seiner merkwürdigen Wut auseinanderzusetzen.
Muß er sich nun auch noch als Embryonenhasser outen, nachdem er uns schon die Arbeit abgenommen hat, seine absolute Unkenntnis der Stellung des Menschen im christlichen Glauben unter Beweis zu stellen?
Die skuzessive Selbstdemontage eines demagogisch mäßig begabten, selbsternannten "Philosophen" ( der Mißbrauch dieser Bezeichnung für Herrn S.S.ist eine Beleidigung aller Philosophen)

Herminator hat gesagt…

@ Damasus: Man kann angesichts des Schmidt-Salomonschen Wortmeldungen nicht umhin zu bedauern, daß seine Mutter über Abtreibung nicht genau so dachte wie er.

Das ist eine Aussage, die ich - vor allem gegenüber "Abtreibungs"befürwortern - immer wieder lese und die ich ehrlich gesagt zum kotzen finde! Das ist doch ein Niveau zu dem wir uns nicht hinunterbegeben müssen - anderen den Tod ztu wünschen - denn nichts anderes ist das doch: "Hätte seine Mutter abgetrieben, dann hätten wir nicht das Problem mit ihm".

Er ist auch Geschöpf Gottes und es ist doch nicht auszuschließen, daß das Wunder gescjhieht und er Christ wird! Und dann verbringen wir mit ihm die Ewigkeit ...

Schalom
Hermann

Alipius hat gesagt…

@ damasus: Ich find's auch ein wenig "überspitzt" (bestenfalls) ausgedrückt, gehe aber davon aus, daß es eher als "Es hätte für Schmidt-Salomon auch alles ganz anders kommen können"-Breitseite gedacht war und nicht als wirklicher Todeswunsch...

Ester hat gesagt…

Ich muss damasus ein bißchen verteidigen.
Klar ist auch Herr Schmidt Salomon ein wundervoller Gedanke Gottes, aber er höchstselbst ist unlogisch, zutiefst!
Weil wenn seine Mutter so gedacht hätte wie er, dann wäre er nicht da.
Und das fände er (der Herr Schmidt Salomon) bestimmt bedauerlich.

Johannes hat gesagt…

Seit er einmal Karl Lehmann zum öffentlichen Bekenntnis gebracht hat, daß unser Bischof Karl nicht an die Heilige Kirche glaubt, hab ich ja einen gewissen Respekt vor S-S. Andererseits zeigt uns dieses Zitat mal wieder das Kannibalische im Atheismus.

Stegi hat gesagt…

karl Kardinal Lehmann glaubt nicht an die Kirche???

Josef Bordat hat gesagt…

Wenn man zwischen biologischen Lebensformen keinen Unterschied macht und Bewusstsein definiert als „Strom fließt“, stimmt das freilich. Dann wäre es in der Tat ein Widerspruch, sich für das Daseinsrecht einer biologischen Lebensform vom Typ A einzusetzen, bei der kein Strom fließt, während man sich für das Daseinsrecht einer biologischen Lebensform vom Typ B nicht in gleichem Maße einzusetzen bereit ist. Das ist das „Argument“ Singers: Wie könnt ihr gegen Abtreibung sein, solange ihr Fleisch esst!

Warum man allerdings ein solches biologistisches Verständnis vom Leben (und entsprechend ein solches biologistisches Menschenbild) hat bzw. haben sollte, ergibt sich nicht logisch, sondern ist normativ, mit weltanschaulicher Setzung im Hintergrund. Genauso wie das christliche Menschenbild weltanschauliche Setzung ist und sich aus der Logik nicht zwingend ergibt. Die Entscheidung für das eine oder andere Menschenbild ist dem Glauben, nicht dem Wissen geschuldet.

Allerdings helfen Vorstellungen zu Weiterungen der jeweiligen Position doch recht gut, deren Auswirkungen aufzuzeigen und diese wiederum lassen sich moralisch bewerten. Und das nicht mehr nur vor dem jeweils eigenen Menschenbild, sondern auch vor der Geschichte und auch rein intuitiv. Man muss sich fragen, was letztlich besser ist: eine Gesellschaft, die das menschliche Leben von Beginn an schützt (auch wenn dieses Leben bestimmte Kriterien nicht erfüllt, die wir von uns selbst kennen: es sieht noch nicht aus wie ein Mensch, es lässt sich noch kein Strom messen etc.) oder eine Gesellschaft, in der das Lebensrecht abhängig wird von Bedingungen, die wir festlegen. So sinnvoll diese auch sein mögen, es bleiben wiederum Zuschreibungen des Menschen, Entscheidungen des Menschen über den Menschen. Und das sollte nicht möglich sein.

Unsere Gesellschaft sieht das eigentlich auch so: Lebensrecht ist unbedingtes Recht, weil es die erste und wichtigste Ausprägung der Menschenwürde ist. Und die gilt unbedingt (Grundgesetz).

Josef Bordat

Alipius hat gesagt…

@ Johannes: WOW! Das habe ich nicht gewußt bzw. nicht mitgekriegt. Gibt's da einen Link?

Johannes hat gesagt…

http://kreuz.net/article.4828.html Nun ist ja +net nicht zitierfähig, aber vielleicht gibt es ja noch den Originallink. Ich such mal.

Johannes hat gesagt…

Oder hier: http://hpd.de/node/1361