Montag, 30. Januar 2012

STANDARD-Standard

Zu Wolgang Bergmanns Artikel "Ökumene: Wenn ein Papst vergeblich auf den lieben Gott wartet" auf STANDARD.at hat Giovanni bereits die passenden Worte gefunden.

Auf dieser Seite im STANDARD-Internetportal, welche Bergmanns Durch den Mißbrauch zum schnellen Euro-Roman "Die kleinere Sünde" teast, findet man folgende Angaben zur Person:
    Wolfgang Bergmann, geb. 1963 in St.Pölten, Geschäftsführer der Tageszeitung der Standard. Studierte Theologie in Wien, war Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Caritas, Kommunikationsdirektor der Erzdiözese Wien und Gründungsgeschäftsführer von Radio Stephansdom.
Klar, daß sich da im Laufe der Jahre mehr als nur ein vages Wegekreuzen mit Helmut "Ungehorsam" Schüller ergeben mußte. Klar auch, warum die Linie des STANDARD beim Thema Kirche so unterirdisch ist.

Bergmann beendet jeden seiner Artikel mit einem Absatz, der in etwa so geht:
    Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Verantwortung der Päpste und des Vatikans am internationalen Missbrauchsskandal geklärt werden muss. Benedikts beharrliches Schweigen dazu macht ihn als Papst unglaubwürdig.
Ein Theologe, der an der Kirche nur... ja, was eigentlich?... mag und der als Geschäftsführer einer Tageszeitung nach belieben austeilen kann, der hat sich schnell eine Stammleser- und Stammkommentiererschaft aus der Hefe zusammengekratzt. Und der schwingt sich dann auch entsprechend schnell zu phantastischen Urteilshöhen garniert mit gönnerhaft-herablassenden Schokosprenkeln auf, deren unfreiwillige Komik ihm ewig verschlossen bleiben wird:
    Nun ist Benedikt XVI. vielleicht beim Formulieren besonders patschert. Für seine Regensburger Rede (mit abwertendem Islamzitat) drückte er im Nachhinein sein Bedauern aus. (Die Entschuldigungsgeste spricht wenigstens für ihn).
Ja, wenigstens...

Vielleicht fabriziert der Herr Theologe ja auch irgendwann mal etwas, das für ihn spricht.

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