Donnerstag, 19. Januar 2012

Opfer...

Über den - endlich wieder bloggenden - Phil stieß ich auf diesen kath.net-Kommentar, in dem Autor Michael K. Hageböck das Skandalstück "Gólgota Picnic" abwatscht.

Ich bin da auch eigentlich mit an Bord, weil ich solche verkrampft-intellektuellen und totalitär-möchtegernaufklärerischen Breitseiten gegen den guten Geschmack und die christliche Religion wenn schon nicht ober-schockierend (Christus kann das ab und meinem Glauben tut's auch keinen Abbruch) so doch fade (ist schließlich so gut wie alles schon mal dagewesen) und dazu gefährlich finde, wegen der impliziten Botschaft, daß Christenbashing schon okay ist, weil die Prada-Schuhe vom Papst Schuld am Kentern der "Costa Concordia" sind (oder was für eine Begründung auch immer man sich dieses Mal einfallen ließ).

Einem Satz aber muß ich widersprechen:
    Dass die Täter von Thalia sich als Opfer "radikalkonservativ fundamentalistischer Kreise" inszenieren, weil sie sich von "Protestnoten überschwemmt" sehen, ist ein starkes Stück.
Ist kein starkes Stück, sondern erstens eine exakt aufgegangene Rechnung (Wir Skandal = Die Protest) und zweitens einfach nur die Art und Weise, auf die man in diesen Kreisen seinem Gott huldigt, welcher das wahlweise "Ego", "Mammon" oder "Rampenlicht" heißt.

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