Sonntag, 1. Januar 2012

Mit Maria...

... bewahren und nachdenken:
    So eilten sie hin und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Krippe lag. Als sie es sahen, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, die es hörten, staunten über die Worte der Hirten. Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach. Die Hirten kehrten zurück, rühmten Gott und priesen ihn für das, was sie gehört und gesehen hatten; denn alles war so gewesen, wie es ihnen gesagt worden war. Als acht Tage vorüber waren und das Kind beschnitten werden sollte, gab man ihm den Namen Jesus, den der Engel genannt hatte, noch ehe das Kind im Schoß seiner Mutter empfangen wurde.
"Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach."

Das ist - angesichts der Ereignisse, welche Marias Leben ordentlich umkrempelten - eine echte Leistung. Maria wird nicht hektisch. Sie stürzt sich nicht in blinden Aktionismus. Sie läßt alles in ihrem Herzen hin- und herkullern, bis die Ecken und Kanten abgeschliffen sind und ein runder Kern bleibt, der das Essentielle enthält:

Gott hat zu mir "Ja" gesagt, also sage auch ich zu ihm "Ja". Kein vorübergehendes "Ja". Kein "Ja", das Bedingungen unterworfen ist. Kein "Ja", dem ein "aber..." folgt. Sondern ein "Ja", das mir so ernst und heilig ist, daß ich selbst dann, als alle Jünger bis auf Johannes schon das Weite gesucht haben, noch unter dem Kreuz ausharre.

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