Donnerstag, 12. Januar 2012

Es ist ja irgendwie unfein...

... persönlich zu werden.

Oder zu persönlich zu werden...

Daher nur soviel: Wenn Waltraud Prothmann-Seyersbach (ja, ich weiß...) am Ende ihres ebenso voreingenommenen wie klischeehaften Gastkommentars "Wenn der Schein die Mittel heiligt" mit der Phrase von der
    viel zu mächtigen Institution, die Menschenrechte – vor allem die von Frauen – verletzt
Gemeinplatz #3.769 betritt, wundert man sich nicht, daß die Autorin unter dem Artikel als "freie" Journalistin bezeichnet wird. So unbefangen würden sicherlich gerne viele Leute mit der Realität umgehen können.

Mir gefällt besonders die Passage, wo es zwischen den Zeilen heißt, daß sogar Islamisten demokratischer sind als die katholische Kirche.

Alles in allem also ein Kommentar, der gut in die "Wie nutzlos sind die Mainstream-Medien eigentlich"-Woche paßt...

Kommentare:

Admiral hat gesagt…

Mir gefällt folgende Stelle am Besten:

Kinder erledigen diese Bettelei – unter dem Deckmäntelchen des „Brauchtums“.

Das grenzt doch schon fast an Realitätsverweigerung, wenn man solche Vorwürfe selbst glaubt....

Anonym hat gesagt…

Unchristliche Anmerkung:
Frau Bindestrich-Doppelnam ist nach eigenen Angaben "freie Journalistin". Sie gibt nicht an, wovon sie frei ist.

Es kann sich also jeder sein Teil denken - auch wir sind so frei.

Im christlichen Sinne sollten wir allerdings beten, dass unser Beispiel die Welt erleuchtet werde. Das ist schon schwerer als leicht boshafte Anmerkungen zu schieben.

Pompous Ass

Thomas Didymos hat gesagt…

Was, so weit hast Du gelesen? Erstaunlich.
Ich hatte bei den "gigantischen Subventionen" und dem "feudalen Lebensstil mancher Kleriker" angewidert aufgehört.

Matthias