Freitag, 23. Dezember 2011

Epischer Interreligions-FAIL!

In Saudi-Arabien wurden 42 äthiopische Christen von der Religionspolizei verhaftet. Vor, während und nach der Verhaftung sollen die Männer und Frauen mißhandelt worden sein.

Offizielle Begründung: Das Verbrechen der Geschlechtervermengung wurde begangen, sprich: Männer und Frauen, die nicht zur gleichen Familie gehören, befanden sich zusammen in einem Raum.

Ich darf an dieser Stell noch einmal daran erinnern, daß Saudi-Arabien das interreligiöse Zentrum in Wien initiiert hat und die Startfinanzierung dafür leistet.

Selbst, wenn ich die "offizielle Begründung" mal kaufe und feste glaube, daß die Aktion nichts mit der Unterdrückung von Christen zu tun hat, stelle ich mir schon die Frage, was Saudi-Arabien zu dem interreligiösen Zentrum eigentlich beitragen will (außer Geld). Denn es werden doch ohne Zweifel in diesem Zentrum nicht miteinander verwandte Männer und Frauen aller möglichen Religionen einen Raum teilen. Dies ist aber in Saudi-Arabien verboten. Warum also pumpen sie Geld in das Zentrum? Oder anders gefragt: Welcher Torso soll auf diesem mit Finanzspritzen errichteten Standbein eines Tages stehen und welches Haupt soll ihm wachsen?

1 Kommentar:

Carolus hat gesagt…

„…welches Haupt soll ihm wachsen?“

Ein Kurier-Kommentator meinte: „… alles deutet darauf hin, dass Saudi-Arabien mit der "Förderung der Religionsfreiheit" einzig die Förderung der Freiheit des Islam meint.“

Ich hab mich auch gleich ans Orwell’sche Wahrheitsministerium erinnert gefühlt. Ich gehe davon aus, dass die transatlantischen Globalisten gemeinsam mit den Saudis durch das neue Zentrum die neue Eine-Welt-Religion fördern wollen. Für die Lehre der römisch-katholischen Kirche bleibt da sicher kein Platz mehr; sie wird wohl weiter herunterrelativiert und diskreditiert werden, wo immer es eine Möglichkeit gibt. Und es fällt auf, dass der Islam auf ganzer Linie begünstigt und hofiert wird.

Hab Folgendes schon sagen hören: Gott schickt uns den Islam als Strafe für unsere Gottlosigkeit.