Montag, 5. Dezember 2011

Ecclesia semper reformanda

In der heutigen PRESSE fand ich dies:
    Worum geht es eigentlich bei der Kirchenreform, von der so viele reden? "Um die Macht", antwortet die aus Deutschland kommende Generalsekretärin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs ohne Umschweife.

    ...

    Die Kirche ist immer reformbedürftig. Das weiß sie seit ihren Anfängen und sie hat dieses Wissen in einer einprägsamen lateinischen Formel bleibend festgehalten: Ecclesia semper reformanda.

    Ernsthafte Christen haben das immer so verstanden, dass sich der Ruf zur Reform zunächst einmal an sie selbst richtet, dass sie bei sich selbst anfangen und ihr Leben ändern und nach dem Evangelium ausrichten müssen.

    Die "Glaubwürdigkeit" der Kirche hängt immer davon ab, ob die Gläubigen so leben, dass ihr Beispiel als staunens- und nachahmenswert empfunden wird.

    Nicht durch Zufall sind die meisten Kirchenreformer auch Heilige gewesen – oder besser umgekehrt: Die Kirche ist nur durch Heilige wirklich reformiert worden. Das gilt vom heiligen Franz von Assisi bis zu Mutter Teresa. Mit Kategorien wie Macht ist das nicht zu erfassen.

1 Kommentar:

Admiral hat gesagt…

Ohne dem Link zu folgen und den Original-Artikel zu lesen macht Dein Post den Eindruck, daß die Generalsekretärin der Katholischen Frauenbewegung Österreichs auch den unteren Teil gesagt hat..... Das hat mich stutzig gemacht. :-)