Samstag, 12. November 2011

Dialog... Ja, klar...

Die PRESSE informiert heute:
    Pfarrerinitiative und die Reformbewegung "Wir sind Kirche" wollen keinen Millimeter von ihren Forderungen zurückweichen. Auch nicht nach der Absage Schönborns. Helmut Schüller, Kopf der Pfarrerinitiative, stellt am Freitag im Gespräch mit der "Presse" die rhetorische Frage: "Werden die Identität und die Einheit der Kirche von den Bischöfen nicht mehr durch das laufende Negieren der Erwartungen aufs Spiel gesetzt, die die Pfarrer und die Gemeinden haben?"

    ...

    Schärfer formuliert Hans Peter Hurka, Chef der Plattform "Wir sind Kirche". "Das ist ein Verkennen der Dramatik der Situation. Der Zug in Richtung Reformen ist aus dem Bahnhof. Zu glauben, dass er auf halbem Weg in den Bahnhof zurückkehrt, ist Realitätsverweigerung." Er werde weiter mit den Bischöfen im Dialog bleiben. Aber, so Hurka: "Die Menschen werden sich abwenden oder ihren eigenen Glauben leben."
Die Stimme des Do-it-yourself-Magisteriums. Und ein weiterer Beweis, daß es um Macht geht und darum, zu fordern und zu erpressen, bis aus vermeintlichem Dialog ein Einknicken der anderen Seite wird.

Kommentare:

Phil hat gesagt…

Hurka? Wer ist das nochmal?

ernsthaft: Haben diese werten Damen und Herren irgendwas vom Deutschlandbesuch des Hl. Vaters mitbekommen? War da irgendwas von dramatischer Krise zu sehen?

Wie viele Leute kommen denn eigentlich zu irgendeiner Veranstaltung von Wir sind Kirche? Oder der Pfarrerinitiative? Wie können die derart im eigenen Saft schmoren und nicht merken, daß die Menschen immer noch lieber in meinetwegen lauer Einheit mit Rom sind als mit diesem laschen, dummen langweiligen Haufen?

MC hat gesagt…

Der Zug in Richtung Reformen ist abgefahren? Aber ich sitze doch gar nicht drin! Mist! Na, dann muss ich wohl katholisch bleiben.