Montag, 21. November 2011

Blöd...

Die Welt scheint momentan zu ersticken. Nicht, weil es an Sauerstoff, sondern weil es an Geld mangelt.

Man kann sich die Zahlen ja kaum vorstellen, die einem da ständig um die Ohren gehauen werden. Zig Milliarden hier, in paar Billiönchen dort, und wenn's nicht so kommt wie gehofft, werden wir den Rest irgendwie "hebeln" (sprich: Da, wo kein Geld ist, erfinden wir Geld, um das Geld, was da nicht ist, zahlen zu können).

Lösungen (bzw das, was sich dafür ausgibt) gibt es diverse, aber keine einzige scheint alle Leute zufriedenzustellen. Mehr Konjunktur! Mehr Staat! Mehr Sparen! Mehr Reichensteuer! Mehr Schulden!

Wer immer nur mehr will, wird sich einer Zukunft, die weniger zu bieten scheint, nur schwer stellen können.

Dazu natürlich eine Medien- und Werbe-Welt, die krampfhaft versucht, uns den Untergang zu vergolden. Daß mir ja keiner noch arbeitet, wenn er älter als 58 ist! Eigentlich sollte der Ausstieg bei so vielen Möglichkeiten zum schnellen Ruhm und Reichtum (Lotto, Deutschland sucht den Superstar, ein gut laufender Youtube-Kanal...) ohnehin noch früher gelingen. Naja, so lange ein neuer Moderator für "Wetten, daß...?" gefunden wird, ist der Welt wahrscheinlich auch noch zu helfen.

Spiele kann die Welt also schon mal haben. Wo in Zukunft das Brot herkommen soll? Ja, liegt das nicht eh auf der Straße (oder auf den Halden, die die Essenreste und Überproduktionen sammeln)?

1 Kommentar:

Catocon hat gesagt…

Das Brot wird herbeigeredet, Alipius, so funktioniert es immer. Außerdem kommt das Brot eh aus dem Laden, und wenn nicht mehr genug da ist, geht jemand ins Lager und füllt halt nach...