Sonntag, 16. Oktober 2011

Protest-FAIL!

Wenn Anarchisten sich unter Demonstranten mischen...



Un gruppo di ragazzi incappucciati con felpa nera, caschi neri e bastoni, ha preso di mira e frantumato una statua della Vergine, in via Labicana.

[Eine Gruppe von Jugendlichen mit schwarzen Kapuzenpullovern, Helmen und Stöcken hat in der Via Labicana eine Marienstatue ins Visier genommen und zerbrochen]

Auf dem Video-Kanal von Repubblica gibt es einige Videos, die Rom in bürgerkriegsähnlichem Zustand zeigen.

Photostrecke hier [via Elsa].

Es kam auch zu Ausschreitungen zwischen den einzelnen Gruppen der Protestierenden. Friedliche Demonstranten, die versuchten, die Anarchisten von ihrem Treiben abzuhalten, sahen sich Gewalt ausgesetzt (Berichte z.B. hier, hier oder hier).


Tja... Was soll man dazu noch sagen? London, Rom, XYZ... Das parasitäre, feige, egoistische Chaotenpack freut sich natürlich jetzt schon auf die nächste Gelegenheit, zu der es stolz die Früchte seiner Arbeit tweeten kann. Ausgebrannte Autos, beschädigte Privatwohnungen, geplünderte Geschäfte, schwer und schwerst Verletzte... Aber Hauptsache, wir schaffen eine hierarchiefreie, gewaltlose Welt, in der man nicht Gefahr läuft, von der Staatsmacht auf offener Straße brutal angemacht zu werden. Denn das übernehmen in der grenzen- und staatenlosen Welt dann diejenigen mit den niedrigsten moralischen Standards. Wenn einer mal nicht den DVD-Player zu Hause hat, den er eigentlich will, zieht er mit 10 Gleichgesinnten los und holt ihn sich direkt aus einem Schaufenster. Und wenn er gefeuert wird, weil er am Arbeitsplatz nur Mollies bastelt und Gesichtsmasken häkelt, dann geht er mit einer kleinen Armee auf die Straße und rächt sich an all jenen, die für seine existenzbedrohende Lage verantwortlich sind. Und das sind natürlich alle, nur nicht er selbst.

Tragisch, daß eine gewaltbereite Minderheit die Proteste so ausarten lassen konnte und dem Ganzen den Anstrich eines Terroristen-Meetings gibt.

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