Freitag, 7. Oktober 2011

Kirche 2011

Im Zusammenhang mit der Causa des "ultrakonservativen" Kopfinger Pfarrers Andreas Skoblicki (der mittlerweile wegen Mobbings inkl Morddrohungen die Pfarre für mindestens drei Wochen verlassen hat) gab es in der heutigen PRESSE einen interessanten Artikel:
    "Die Eltern sind einfach hellhörig und wollen Irritationen ihrer Kinder vermeiden. Sie wollen für ihre Familien eine schöne Feier, wenn möglich in ihrer Kirche in Kopfing."
...sagt die Direktorin der Volksschule in Kopfing bzgl der anstehenden Erstkommunion.
    "Der Bet-August soll einfach unseren Lütten nicht mit katholischem Zeugs auf die Nerven gehen, sondern nur zusehen, daß er nicht im Weg steht, wenn wir während des Events ein paar töfte Erinnerungsphotos schießen."
...dolmetscht der Herr Alipius.

Wie auch immer sich die Kolpinger Oper tatsächlich in den vergangenen Jahren abgespielt haben mag (kath.net und die PRESSE beweisen diesbezüglich mit ihrer Berichterstattung, daß man im Grunde dabei gewesen sein muß, um sich ein wirkliches Urteil bilden zu können) bleibt eines bei mir kleben: In einigen Gegenden scheinen die Letzten, die heutzutage noch mitreden dürfen, wenn es um Kirche und Glauben geht, die Priester zu sein.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

„In einigen Gegenden scheinen die Letzten, die heutzutage noch mitreden dürfen, wenn es um Kirche und Glauben geht, die Priester zu sein.“

Genau das ist der Punkt. Und genau deswegen sind Affären, wie die von Kopfing, so gefährlich für die österreichische Kirche.

Giovanni hat gesagt…

kleine Bemerkung von einem Exilinnviertler: Im Innviertel gilt der Pfarrer schon von jeher als "Knecht".
Es gibt den vielsagenden oberösterr. Spruch, im Mühlviertel sei der Pfarrer ein "Herr", im Traunviertel ein "Freund", im Hausruck ein "Bruder" und im Innviertel ein "Knecht".....Pfarrervertreibungen sind dort nichts ganz Neues- auch Gewaltandrohungen nicht. Allerdings kannte man das bislang nur aus den Geschichten der Großeltern (ähnlich wie die gewalttätigen Raufereien der "Zechen" im Dorfwirtshaus am Sonntag nachmittag,die häufig mit Todesopfern endeten...., dass der genetische Code sich nun wieder so manifestiert ist kein Grund stolz auf seine Landsleute zu sein- da bleib ich doch glatt lieber ein exilierter "I'fiadla z'Wean"

Alipius hat gesagt…

@ Giovanni: Ganz klar: Ich zieh' ins Mühlviertel! ;-)

Giovanni hat gesagt…

na Herr ASlipius klingt aber auch wesentlich besser als Servus Alipius---find ich auch ;-)