Sonntag, 18. September 2011

Die unfreiwillige Komik,...

... die diesen SPIEGEL-Bericht über eine das Wort zum Sonntag schauende Uta Ranke-Heinemann wenigstens im Bereich "Unterhaltung und Slapstick" lesenswert macht, möchte ich gar kein Wort verlieren.

Mir ist aber bei der Lektüre ein Gedanke durch den Kopf geschossen. Im Artikel wird Ranke-Heinemanns "Überlaufen" zur katholischen Kirche angesprochen und auch die Fetzerei, die sich darauf hin mit ihrem Vater, Gustav Heinemann, liefert. Außerdem wird beschrieben, daß sie als junge Theologin ein ziemliches Ratzinger-Groupie war. Wenn ich mir nun überlege, wie Ranke-Heinemann ununterbrochen am Papst herumnörgelt, dann frage ich mich: Hat diese Frau vielleicht ihr ganzes Leben lang nichts getan, als ihre innere Unzufriedenheit nach einiger Zeit gegen ihren Vater (leiblich oder geistlich) einzusetzen?

[UPDATE: Scipio hat dazu nur einen Satz, der aber gut ins Schwarze trifft]

Kommentare:

Morgenländer hat gesagt…

Und wie traurig ist es, dass man jetzt immer auch an seine schrecklich lächerliche Tochter denken muss, wenn einem der dritte Bundespräsidenten (der doch immerhin ein Mann von Format war) in den Sinn kommt.

Morgenländer hat gesagt…

Kleine Korrektur:

Es muss natürlich heißen: "wenn einem der dritte Bundespräsident (..) in den Sinn kommt."

Arminius hat gesagt…

Groupie? Da geht mir eine (meiner illegalen) 100 W-Glühbirne auf.

Es gibt kaum etwas, was Frauen einem Mann weniger verzeihen als das Abweisen ihrer Annäherungsversuche.