Donnerstag, 4. August 2011

"... schafft sich ab!"

Oder "...wird abgeschafft!" ?

Rosig klingt's jedenfalls nicht:
    In keinem anderen Land der EU ist der Anteil der Kinder und Jugendlichen an der Bevölkerung so gering wie in Deutschland.
Naja, die "Kein Gott! Kein Staat! Kein Patriarchat!"-Kampf-Abortisten/-eusen werden sich jetzt bestimmt erst einmal freuen, daß es in einem so anrüchigen Phänomen wie "Deutschland" so wenige Kinder gibt und sich bestärkt fühlen von Politikern, die meinen "straffrei" bedeute "rechtsgemäß" oder gar "erwünscht".

Später dann, wenn sie sich als 75-Jährige beklagen, daß kein Zivi da ist, um ihnen ein neues Fell auf die Bongo zu spannen oder ihre Dreadlocks zu formen oder ihre "Transpis" mit Sprüchen zu beschriften oder ihre Anträge auf Studentenermäßigung auszufüllen, naja, dann wird man ihnen eben erklären müssen, woran genau das liegt...

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Immer die "Kinderbetreuung". Im Osten Deutschlands fast flächendeckend und trotzdem die wenigsten Kinder; aber auch die meisten Alleinerziehenden und die meisten eheähnlichen Gemeinschaften. Frauen, die Kinder zu Hause betreuen, werden später bei der Rente bestraft. Unsere Politiker: sie haben Augen und sehen nichts und haben Ohren und hören nichts.

Papsttreu im Pott hat gesagt…

Unser Sozialstaat mit seinem Umlagesystem spürt das schon heute, Stichwort Rente.
Mit kalter Logik allein kann man schon erkennen, dass wir mehr Kinder brauchen - und trotzdem töten wir täglich hunderte.

Josef Bordat hat gesagt…

Wobei die „kalte Logik“ aus christlicher Perspektive nicht den Ausschlag für den Schutz des ungeborenen Lebens geben kann, der immer wieder in Verbindung mit Kinderarmut auftaucht. Denn das demographische Argument ist aus christlicher Sicht letztlich keines. Lebensschutz ist für uns Christen Selbstzweck, weil das Leben eine Würde in sich trägt, die zu achten oberstes Prinzip jedes menschlichen Handelns ist. Lebensschutz dient dem Lebenserhalt und damit der bedeutendsten Ausprägung der Würde: der Möglichkeit, Würde zu erfahren und in die Welt zu strahlen, also: zu leben. Das gilt für alle Menschen aller Kulturen, Religionen und Rassen. Es kann also beim christlichen Lebensschutz nicht um den Fortbestand irgendwelcher Völker gehen. Auch nicht des deutschen. Insbesondere die katholische Morallehre und das katholische Naturrecht, die der Lebensschutzethik im Rücken stehen, sind in der klassischen Ausrichtung seit Thomas von Aquin am Menschen und nicht am Volk orientiert.

JoBo