Sonntag, 14. August 2011

Märtyrer der Nächstenliebe

Vielleicht haben mich die Nachrichten der letzten Wochen (oder auch Monate... oder auch Jahre...) ein wenig beeinflußt, aber als ich eben an den Heiligen Maximilian Kolbe dachte, der heute vor 70 Jahren durch eine Giftinjektion im Konzentrationslager Auschwitz umgebracht wurde, da erschien mir sein Opfer ganz und gar nicht als sehr menschlich, sondern als zutiefst christlich.

"Niemand auf der ganzen Welt vermag die Wahrheit zu verändern. Wir können nur eines: sie suchen, sie finden und ihr dienen."
Hl. P. Maximilian Kolbe

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Für mich ist Pater Maxilimian Kolbe der perfekte Priester, der alles mit seinen Schafen geteilt hat und der auch die letzte Konsequenz nicht gescheut hat. Dieses grandiose Beispiel von Liebe gerade vor Maria Himmelfahrt sollte uns ein Beispiel sein. Als mein bester Freund letztes Jahr sein Frau heiratete, fand ich diesen Termin ausgesprochen passend.

Mit freundlichen Grüßen nach Klosterneuburg

Le Penseur hat gesagt…

@Rev. Alipius:

da erschien mir sein Opfer ganz und gar nicht als sehr menschlich, sondern als zutiefst christlich.

Kann man das — speziell in diesem Fall Kolbe — denn wirklich trennen?


@Anonym:

Bei aller Wertschätzung für P. Maximilian Kolbes Menschlichkeit bzw. Christlichkeit — aber ob der Gedanktag eines von einer Giftspritze Getöteten als Termin so wirklich »ausgesprochen passend« genannt werden kann, um eine Frau zu heiraten ... ?

Ich hätte da —auch in meiner Eigenschaft als »fast-versilberter« — Ehemann ;-) irgendwie ein paar unfromme Gedanken im Hinterkopf.

Alipius hat gesagt…

@ Le Penseur: Klar, bei Kolbe folgt auf seine christliche Einstellung die Tat, die man natürlich als "menschlich" im Sinne von "in sich und im Nächsten das Geschöpf Gottes und somit den Menschen erkennend" bezeichnen muß. Ich wollte auch nicht in Kolbe "menschlich" und "christlich" trennen, sondern zeigen, daß "menschlich" auch ganz anders aussehen kann (siehe z.B. London).